Ausgehoppelt

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Vor dem neuen Kaninchenzaun: (v.l.) SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter, der Jugendtrainer Marc Ahlers, der zweite Vorsitzende des Vereins Jochen Freitag, und Michael Ludwig-Kircher, Mitglied der Bezirksversammlung Wandsbek.

Kein Rasen für kleine Langohren. Ein Zaun versperrt Kaninchen den Weg

Von Hubert Bätz

Rahlstedt. Ausgehoppelt: Ein neuer Kaninchenzaun sorgt jetzt für einen störungsfreien Spielbetrieb auf dem Rasenplatz im Sportpark Rahlstedt an der Scharbeutzer Straße. Der Zaun ist Teil eines Verbesserungspaketes für den Sportpark, der vor allem dem Rahlstedter Sport-Club von 1905 e. V. (RSC) zu Gute kommt. Erst kürzlich wurde die Flutlichtanlage am Grandplatz durch den RSC erneuert. Diese Maßnahme wurde von der Hamburgischen Bürgerschaft aus Tronc-Mitteln, einer Abgabe des Spielcasino Hamburg, mit 4.800 Euro bezuschusst. Dank des Flutlichts kann der Grandplatz nun auch in der dunklen Jahreszeit länger bespielt werden. Allerdings führten in letzter Zeit die Wühlarbeiten der kleinen Hoppler immer wieder zur Sperrung des erst vor sieben Jahren neu angelegten Naturrasenplatzes. Für den RSC, der rund 500 Jugendliche und Kinder als Mitglieder hat, um die sich 60 ehrenamtliche Trainer und Betreuer kümmern, wurden die Kaninchen-Stolperfallen zu einem erheblichen Problem. Wenn nicht alle Plätze für den Sportbetrieb zur Verfügung stehen, kommt es zu Engpässen. „Es ist deshalb sehr erfreulich, dass nun der Zaun fertiggestellt wurde. Knapp 24.000 Euro hat die Stadt investiert. „Die Entwicklung des Sportparks liegt uns in Rahlstedt sehr am Herzen, daher sind noch weitere Maßnahmen in Planung“, erklärte der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter. Als nächstes soll jetzt die defekte Entwässerungsanlage auf dem alten Naturrasenplatz erneuert werden. Hier hat sich kürzlich nach genauerer Untersuchung des Bodens allerdings herausgestellt, dass die ursprünglich vorgesehene Summe von 20.000 Euro nicht ausreichen wird, um Pfützen, Matsch und größere Wasserflächen auf dem Platz zu verhindern. Daher plant der RSC nun den Bau eines Kunstrasenplatzes. Bezirkspolitiker Michael Ludwig-Kircher dazu: „Wir begleiten das Bemühen des RSC für eine zukunftsfähige Entwicklung der gesamten Sportanlage sehr intensiv, wir sehen die gegenwärtigen Probleme. Wir suchen deshalb mit dem Verein nach Lösungen, wir freuen uns jetzt besonders über den neuen Zaun.“ Jochen Freitag, zweiter Vorsitzender des Rahlstedter Sport Clubs (RSC): „Mit dem Kaninchenzaun hat der Bezirk einen ersten Schritt gemacht, um die Qualität unserer Plätze zu verbessern. Mittelfristig wird hoffentlich nun der Umbau des Grand- in einen Kunstrasen-Platz folgen. Dieses Projekt hat für den gesamten Verein oberste Priorität.“
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