Ausgezeichnetes Ehrenamt

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Glückliche Preisträger: Oliver Rebbecke (v.li.), Gunnar Haase, Nico Jantke, Rene Pusch und Massimo Suhr von der Jugendfeuerwehr Tonndorf/Jenfeld.Fotos: rg

Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek vergibt Sozialpreis

Von Rainer Glitz
Wandsbek. Mit einem Blumenstrauß und einer Urkunde dankte der Regionalausschuss Wandsbek Karin Böttcher für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit für die Arbeiterwohlfahrt (AWO). Sie sei die gute Seele vor Ort in Jenfeld gewesen, immer ansprechbar für die Sorgen und Nöte der Menschen im Stadtteil, hieß es bei der Verleihung des Sozialpreises im Bürgersaal Wandsbek. „Ich habe es gerne gemacht“, sagte Karin Böttcher sichtlich gerührt. „Bei der ehrenamtlichen Arbeit kommt ganz, ganz viel zurück.“ 1972 fing sie in der AWO-Tagesstätte an und leitete sie später von 1975 bis 2011.

Teamplayer

Zweiter Sozialpreisträger ist die Jugendfeuerwehr Tonndorf/Jenfeld. „Mit großem Engagement bekommen die Jugendlichen das Grundwissen der Feuerwehr vermittelt, wichtig sind aber auch die Aktivitäten am Wochenende“, sagte Christine Posner, Vorsitzende des Regionalausschusses. Und: „Teamplayer werden heute mehr denn je gebraucht.“ Neben einer Urkunde gab es Süßigkeiten für die drei jungen Feuerwehrleute. 20 Kinder und Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr Tonndorf/Jenfeld aktiv. Neben der Feuerwehrausbildung gibt es auch Ausflüge und Zeltlager.
Inhaltlich befasste sich der Kerngebietsausschuss mit vier Anträgen zur Verkehrspolitik. So soll die Wartezeit der Fußgängerampel an der Kreuzung Rodigallee/Am Hohen Felde verkürzt werden. Im Straßenzug Am Neumarkt/Ziethenstraße möchten die Bezirkspolitiker ein nächtliches Parkverbot für große Lastwagen einrichten.
Anwohner beschweren sich seit Jahren über Motorenlärm, zugeparkte Straßen und Wege sowie Müll. In der Walddörfer Straße, Ecke Elsässer Straße und in der Stormarner Straße, Ecke Lauenburger Straße befinden sich zwei Fußgängerampeln, die auf Knopfdruck reagieren. Sie sollen in den Nachtstunden abgeschaltet werden, um Energie zu sparen.

Keine Hinweisschilder

Schließlich stimmten die Mitglieder des Regionalausschusses einstimmig für einen Antrag, in der Jüthornstraße in Marienthal Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen. Seit Jahren leiden die Anwohner unter dem stetig zunehmenden Schwerlastverkehr und dem entsprechenden Lärm, zumal viele LKW zu schnell unterwegs sind. „Wir sind noch nicht viel vorangekommen“, sagt Anwohner Gerhard Kobe, der dem Schwerlastverkehr in der Jüthornstraße den Kampf angesagt hat. „Aber immerhin beschäftigt sich die Bezirkspolitik mit unserem Anliegen, das hatte ich nicht erwartet.“ Den Vorschlag, die Hinweisschilder zur Autobahn an der Robert-Schuman-Brücke zu ändern, um die Jüthornstraße zu entlasten, hat die Verkehrsdirektion der Hamburger Polizei übrigens abgelehnt.
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