Barsbüttel will Sportanlagen sanieren

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Die Kunststoffbahn beim Helmut-John-Stadion muss dringend saniert werden Foto: güb

Investition von rund zwei Millionen Euro. Sportanlage am Soltausredder und Plätze in Willinghusen bilden Schwerpunkt

Barsbüttel Die Barsbüttler Gemeindevertreter hatten auf ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause eine klare Entscheidung in Sachen Sport getroffen. Sie nahmen einstimmig den Entwurf des Sportstättenentwicklungsplans für die Gemeinde Barsbüttel an. Heißt: Die Verwaltung wird damit beauftragt, für die im Sportstättenentwicklungsplan genannten Sanierungsmaßnahmen an den Außenanlagen in Willinghusen und am Sportzentrum Barsbüttel entsprechende Haushaltsansätze in den Entwurf des Nachtragshaushaltes 2016 aufzunehmen.

Kunstrasenplatz in Willinghusen


Die Projektgruppe Bildung und Region (biregio) mit Sitz in Bonn hat für Barsbüttel den Sportstätten-Entwicklungsplan angefertigt. Die Experten haben bei ihrer Arbeit den Vereins- und Schulsport in Barsbüttel genau unter die Lupe genommen. Sie haben dabei auch berücksichtigt, wie die demographische Entwicklung in der Gemeinde aussieht. Die Experten haben dabei zwei Schwerpunkte in ihrem Konzept herausgestellt: Zum einen die Situation der Sportstätten im Ortsteil Willinghusen und zum anderen den Zustand der zentralen Sportanlage direkt in Barsbüttel. Die Projektgruppe hat für Willinghusen vorgeschlagen, dass neben einem Kunstrasenplatz ein kleiner Bolzplatz für das Jugendtraining entstehen soll. Das Projekt – dazu gehören außerdem eine 50-Meter Laufbahn, eine Weitsprunganlage und die Erweiterung der Flutlichtanlage – wird eine Investitionssumme von 1,25 Millionen Euro erforderlich machen. Barsbüttels zentrale Sportanlage am Soltausredder ist fast 40 Jahre alt. Jan Greve, Fachdienstleiter Bildung und Kultur, hatte die Aufgabe übernommen, den Kommunalpolitikern die Einzelheiten der Sanierung der Sportanlagen am Soltausredder zu erläutern. „Das Helmut-John-Stadion ist in die Jahre gekommen. Mit der Kunststoffbahn rund um den Rasenplatz und der Weitsprunganlage muss demnächst etwas passieren. Sie sind einfach sanierungsbedürftig“, so Jan Greve. Die Tartanbahn wird von den Sportlern des Barsbütteler SV, der Grundschule und der Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule genutzt. Obwohl regelmäßig Wartungsarbeiten vorgenommen worden sind, ist der Belag der Laufbahn völlig ausgehärtet und federt kaum noch. „Wir müssen grundlegend etwas ändern. Eine zeitnahe Sanierung ist notwendig. Das gesamte Vorhaben wird 751.000 Euro kosten“, erklärt Jan Greve. Bei den Haushaltsberatungen im Herbst dieses Jahres werden die Gemeindevertreter über die Maßnahmen in Willinghusen und an der Sportanlage in Barsbüttel beraten und entscheiden, wie die Sanierung finanziert werden soll. (güb)
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