Bau für besseres Busnetz

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Die Bushaltestellen der Linie M 27 sollen noch in diesem Jahr umgebaut werden Foto: Glitz

Arbeit an Haltestellen und Kreuzung. Anschluss an Jenfelder Au geplant

Von Rainer Glitz
Jenfeld
Auf dem Gelände der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne herrscht in puncto Bautätigkeit noch Ruhe vor dem Sturm. Immerhin sind die neuen
Straßen in Arbeit. Der Bezirk Wandsbek plant noch für diesen Sommer, die Kreuzung Charlottenburger Straße/Kreuzburger Straße/Schweidnitzer Straße für die sogenannte äußere Erschließung umzubauen. Mit dem Thema hat sich jetzt der Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung befasst. Betroffen ist auch die Haltestelle der Metrobuslinie 27 in Richtung Billstedt. Für das kommende Jahr war dann geplant, die Haltestelle in Richtung Wellingsbüttel für Gelenkbusse auszubauen. Um die Beeinträchtigungen gering zu halten und die gerade fertiggestellten Flächen nicht erneut umbauen zu müssen, sollen beide Baumaßnahmen nun zusammengelegt werden.

Debatte um Quartier


Nach Angaben der Hamburger Hochbahn steigen an der Haltestelle Schweidnitzer Straße täglich rund 800 Nutzer der M 27 ein und aus. Die Jenfelder Au soll später zusätzlich durch eine Stadtbus-Linie erschlossen werden, die vom Berliner Platz kommend an der Haltestelle Kuehnstraße (Ost) links in das Quartier einfährt und es in Höhe der Otto-Hahn-Schule wieder verlässt. Doch zunächst einmal müssen Wohnhäuser gebaut werden. Momentan passiere zu wenig, und die Vermarktung der Grundstücke sei unzureichend, wurde unlängst auf der Jenfelder Stadtteilkonferenz kritisiert.
Ähnlich sieht das die örtliche CDU. Der für Mitte des Jahres geplante Baubeginn werde nicht erfolgen, wenn sich keine Käufer oder Investoren finden lassen, so der Wandsbeker CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Klimke. Die Hauptursachen sieht er in den festgelegten Preisen, die abschreckende Wirkung hätten, und im Marketingkonzept. „Die Erschließung der Fläche ist für Jenfeld ein identitätsstiftendes Projekt, das einen entscheidenden Beitrag zur zukünftigen Entwicklung und Wahrnehmung des Stadtteils leistet“, so Klimke. Klimke fordert, das Marketing anzukurbeln. „Dieses Quartier darf nicht in Frage gestellt werden“, ergänzt Axel Kukuk, Vorsitzender der Jenfelder CDU.
„Die Vermarktung verläuft bisher zeit- und plangemäß und erfolgreich“, sagt dagegen Daniel Stricker, Sprecher der zuständigen Hamburger Finanzbehörde. Auf die bisherigen Ausschreibungen habe es stets Gebote in ausreichender Anzahl und Qualität gegeben.
Es werde ein hochattraktives Wohnquartier mit ansprechenden Grünanlagen und Freiräumen für die Bewohner entstehen, so Stricker: „Ein Imageproblem Jenfeld sehen wir nicht.“
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