Bauloch in Oldenfelde nach einem Jahr veschwunden

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Fast zufrieden: Ulf Kiessner vor dem inzwischen eingeebneten Loch Foto: tel

Anwohner hofft auf endgültige Fertigstellung. Hamburg Wasser entschuldigt sich

Von Michael Hertel
Oldenfelde
Als Unternehmensberater Ulf Kiessner (58) aus Oldenfelde kürzlich nach Hause kam, dachte er zunächst an ein (kleines) Wunder: Die Minibaustelle nach einer Leitungsreparatur direkt vor seinem Haus an der Treptower Straße war ausgebessert. Fast ein Jahr lang hatte er darauf warten müssen. Aber Wunder dauern bekanntlich manchmal etwas länger. Im August letzten Jahres hatten Bauarbeiter im Auftrag von Hamburg Wasser ein etwa zwei mal zwei Meter großes Loch am Fahrbahnrand gebuddelt und anschließend provisorisch geschlossen. „Das sackte dann im Laufe der nächsten Wochen immer mehr nach, wurde zum stattlichen Loch – ein Sicherheitsrisiko“, berichtet Kiessner dem Wochenblatt. Mehrere Mails und Anrufversuche brachten nicht den gewünschten Erfolg. Seit letzter Woche aber ist das Loch sauber mit Pflastersteinen und Sand eingeebnet. Kiessner: „Das ist gut. Noch besser wäre es, wenn das Loch wieder zugeteert würde. Die Straße ist nämlich erst vor wenigen Jahren gemacht worden.“ Vielleicht kommt das ja noch. Hamburg Wasser jedenfalls entschuldigte sich wortreich durch Pressesprecherin Sabrina Schmalz: „Die Sache ist nicht typisch für unsere Arbeit sondern etwas unglücklich gelaufen. Wir mussten zwischenzeitlich die Baufirma wechseln. Die Teerdecke wird auch noch wieder aufgetragen.“ „Mal sehen“, meint der Oldenfelder, denn: Wunder dauern bekanntlich etwas länger.
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