Baustart für U-Bahnhaltestelle Oldenfelde

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Bahnhof im Grünen: der kleine Park zwischen U-Bahntrasse und Am Knill bleibt erhalten Visualisierung: Hochbahn
Hamburg: Am Knill |

Die Hamburger U-Bahnlinie U 1 bekommt eine neue Station zwischen Farmsen und Berne

Michael Hertel
Oldenfelde
Dem Bau des U-Bahnhofs Oldenfelde steht nichts mehr im Wege: Das Planfeststellungsverfahren für die rund 20 Millionen Euro teure U1-Station zwischen Farmsen und Berne ist abgeschlossen. Das wird am Freitag, 15. September, ab 16 Uhr vor Ort ( Parkfläche Am Knill, Höhe Fünfstück) mit Anwohnern und Bezirksamtsleiter
Thomas Ritzenhoff gefeiert. Laut Bauherr Hamburger Hochbahn mussten lediglich drei Einwendungen abgearbeitet werden – zwei von Naturschutzorganisationen und eine von einem Anwohner. „Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie Bürgerbeteiligung funktioniert und wie eine breite Akzeptanz erreicht werden kann“, lobt Verkehrssenator Frank Horch die intensive Informations- und Beteiligungsarbeit der Hochbahn im Vorfeld.

Betrieb ab Dezember 2019

Den Bürgern ist es gelungen, wichtige Ideen in das Projekt einzubringen. So wurde die Haltestelle rund 40 Meter weiter weg von den nächsten Häusern verlegt. Auf der östlichen Seite gibt es einen begrünten Bahndamm anstelle der ursprünglich geplanten Spundwand. Anwohner sprachen sich mehrheitlich gegen öffentliche WCs und einen Kiosk aus. Außerdem wird der Zugang zum Bahnhof so gestaltet, dass die Unterführung auch nach Betriebsschluss offen bleibt. Die Station wird mit rund 240 Radstellplätzen ausgestattet. Erste Arbeiten finden voraussichtlich im Oktober statt. Dann müssen 80 bis 90 Bäume entlang der Trasse gefällt werden. Die Baustelle wird im kommenden Februar eingerichtet. In den Frühjahrsferien 2018 (März) muss es eine 16-tägige Vollsperrung der U1 zwischen Farmsen und Volksdorf geben. Gleichzeitig wird die Station Meiendorfer Weg behindertengerecht ausgebaut. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 soll „Oldenfelde“ in Betrieb gehen. Die Hochbahn rechnet mit täglich rund 5000 Benutzern.

Weitere Infos: Hochbahn-Blog
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