Behutsamer Neubau in Wandsbek-Gartenstadt geplant

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So soll der Neubau in der Rosmarinstraße einmal aussehen Quelle: WHW

Wohnungsgenossenschaft weist Anwohner-Kritik an Plänen für Rosmarinstraße zurück

Von Rainer Glitz
Wandsbek-Gartenstadt
Der Bezirk Wandsbek habe sich 2012 auch an die WHW gewandt, um durch sogenannte Nachverdichtung mehr Wohnraum zu schaffen, sagt Vorstand Ralf Niedmers. So sei die Idee entstanden, das alte Haus in der Rosmarinstraße mit vier Wohnungen abzureißen und dort neu zu bauen (das Wochenblatt berichtete). „Alles fügt sich in das Umfeld ein, und wir halten uns genau an geltendes Baurecht“, sagt Niedmers. Möglich gewesen wären auch bis zu drei Häuser beziehungsweise eine Eckbebauung am Narzissenweg. Herausgekommen sei die „kleinste Lösung“: Ein Block mit neun Wohnungen mit zwei Voll- und einem Dachgeschoss, mit einer Vollstein-Verblendmauer und einem Satteldach. „Sehr hochwertig und städtebaulich anspruchsvoll“, sagt Vorstand Detlef Siggelkow. Dabei sei alles mit dem Bezirk Wandsbek abgestimmt. Der habe auch entschieden, dass auf dem Grundstück vor dem Gebäude keine Parkplätze errichtet werden dürfen. Auf der Straße sei genug Platz. Und auch die betroffenen Anwohner seien über alle Pläne und Details bei einem Treffen informiert worden. Der Abstand des Neubaus zur Altbebauung ist laut Genossenschaft deutlich größer, als von der Hamburgischen Bauordnung gefordert.

Baustart Anfang 2017

Die Baugenehmigung für das Projekt liegt vor, Anfang des kommenden Jahres soll es in der Rosmarinstraße losgehen. Die Bauzeit soll etwa zwölf Monate betragen. Sorgen der Anwohner um Charakter und Struktur des Quartiers hält die Genossenschaft für unbegründet. Die angrenzenden Häuser im Narzissenweg sollen nämlich erhalten bleiben. Die WHW will dort, ebenfalls 2017, die alten Wohnungen sanieren. „Die Oase im Innenbereich des Blocks bleibt damit erhalten“, versprechen die beiden WHW-Vorstände Ralf Niedmers und Detlef Siggelkow.

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