Bei der Jugend gespart

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Sandra Menck (rechts hinten) leitet die Jugendfreizeitlobby mit großem Engagement. Am Abend ist sie oft mit bis zu vierzig Jugendlichen allein in der Einrichtung Foto: kg

Dabei bräuchte Freizeitlobby mehr Raum und Verstärkung

Eilbek. Die Jugendfreizeitlobby Eilbek hat einen einzigen Raum, der sich in einem ehemaligen kleinen Lokal an der Wandsbeker Chaussee befindet. Die Jugendlichen sind froh, dass ihr Treff überhaupt weiter besteht und nehmen daher die räumliche Enge in Kauf. Offiziell gespart werden soll in Eilbek trotz der vom Hamburger Senat angekündigten Kürzungen von zehn Prozent in der Kinder- und Jugendarbeit nicht, wo aber dringend eine weitere halbe Stelle notwendig wäre und auch die Räumlichkeiten eigentlich zu klein sind, da wird indirekt trotzdem der Rotstift angesetzt. Sozialarbeiterin Sandra Menck ist die einzige Kraft mit einer vollen Stelle. Sie betreut bis zu 40 Kinder und Jugendliche von Mittwoch bis Sonnabend. Sorgen in der Schule, Stress mit den Eltern oder auch ein paar Drogenprobleme, bei Sandra Menck kommen die Themen auf den Tisch, die Jugendliche beschäftigen. Gerade für die älteren Jugendlichen wäre es gut, wenn sie einen männlichen Ansprechpartner hätten, sagt sie. Um allen Kids gerecht werden zu können, musste Sandra Menck Zeiten für jedes Alter einrichten. Während die jüngeren Kids schon ab 14 Uhr kommen dürfen, beschränkt sich die Besuchszeit für die Älteren jetzt auf 18 bis 20 Uhr. „Die Jugendlichen bräuchten einen eigenen Raum“, so die Sozialpädagogin. Das aber wird wohl auch nur ein frommer Wunsch bleiben. (kg)

Jugendfreizeitlobby Wandsbeker Chaussee 130
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