Betreuung im „Haus am See“

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Bei der Tagesförderung im „Haus am See“ werden zurzeit sieben Frauen betreut. Foto: zz

Tagesförderung und Treffpunkt der Alsterdorf-Assistenz Ost

Von Jürgen Hartmann
Mit der Fertigstellung des Hohenhorster Kultur- und Stadtteilzentrums „Haus am See“ in der Schöneberger Straße hat jetzt auch die „Alsterdorf Assistenz Ost“ ein neues Domizil gefunden. Im Obergeschoss des Neubaus bietet sie täglich von 9 bis 15 Uhr die „Tagesförderung“ für sieben Frauen mit Behinderungen im psychischen, geistigen und /oder körperlichen Bereich. Die „Tagesförderung“ im „Haus am See“ ist ein spezielles Angebot für Frauen, die in einem geschützten Rahmen und in einer kleinen Gruppe einen Einstieg in ein Beschäftigungsverhältnis machen wollen. Im Beschäftigungsbereich verrichten sie – je nach ihren individuellen Interessen - hauswirtschaftliche Tätigkeiten wie zum Beispiel Nähen, verpackungs- und Sortierarbeiten oder auch Reinigungsarbeiten. Dazu kommt der verkauf von selbst hergestellten Produkten auf Märkten oder Veranstaltungen. Im Bildungsbereich gibt es für diese Frauen Angebote im kreativen gestalten, Bewegung und Spiel sowie die Möglichkeit, die Grundbildung individuell aufzufrischen und zu erweitern. Regelmäßige Aktivitäten im Stadtteil sind ebenfalls fester Bestandteil der Arbeit. Ziele der Tagesförderung sind unter anderem die Teilhabe am Arbeitsleben, das herausfinden von Interessen und Begabungen, Förderung der geistigen und körperlichen Beweglichkeit, Stärkung der eigenen Motivation und von Sozialkompetenzen sowie die Erarbeitung von persönlichen Rahmenbedingungen, die die Ausübung einer Tätigkeit im ersten oder zweiten Arbeitsmarkt ermöglichen.
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