„Beweg die Stadt“

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Olaf Duge will die Bewohner des Stadtteils auffordern, an den Planungen teilzuhaben. Ernstgenommen werden dabei selbstverständlich alle Probleme, egal ob klein oder groß. Foto: kg

Straßenverkehr im Stadtteil. Bürger sollen mitplanen

Von Karen Grell
Eilbek. Die GAL in Hamburg hat jetzt in allen Wahlkreisen die Aktion „Beweg die Stadt“ initiiert. Die Bewohner der Stadtteile sollen dabei als kompetente Bürger mit in Planungen einbezogen werden.
Bei einer ersten Veranstaltung im Wandsbeker Kulturschloss hatten die Besucher die Gelegenheit ihre Anliegen zum Thema Straßenverkehr zu äußern.
In drei Arbeitsgruppen, die vor Ort gebildet wurden, schlüpften die Teilnehmer dabei in verschiedene Rollen, um die Verkehrssituation aus unterschiedlichen Perspektiven zu schildern. Wird der Fußgänger vom Radfahrer verdrängt, hat dieser wiederum häufig mit abbiegenden Autofahrern seine Sorgen, die ihm die Vorfahrt nehmen.
Die Probleme, mit denen die Menschen im Stadtteil zu kämpfen haben, können deshalb jetzt auf Karten geschrieben und an die GAL geschickt werden, die sich dann mit den Fällen befassen will. Auch im Internet sind kluge Vorschläge gefragt und werden bei Eingang mit einem roten Ampel-Punkt versehen. Ist das Anliegen dann bearbeitet worden, wird der rote Punkt, passend zur Parteifarbe, in einen grünen verwandelt. „Bus-Chaos, Straßenlärm oder Rüttel-Radwege, Hamburgs Grüne suchen neue Verkehrsideen“, wirbt das Team für die Sammlung des Verkehrsärgers im Stadtteil.
Die Aktion läuft
den ganzen Sommer
Mitmachen kann jeder und Vorschläge werden zu konkreter Politik verarbeitet. Die Aktion soll noch den ganzen Sommer über laufen und dann zum Herbst mit in die Bürgerschaft getragen werden. „Wir nehmen alle Vorschläge ernst“, betont dabei Olaf Duge von der GAL-Bürgerschaftsfraktion. Lesen Sie bitte weiter auf Seite 3.
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