Bezirke kommen an Radlern nicht vorbei

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Radwege und -straßen in Hamburg ausbauen: Politische Mehrheit will Ausbau Walddörferstraße prüfen Symbolfoto: thinkstock

Politische Mehrheit will Ausbau Walddörferstraße weiter prüfen

Wandsbek Ohne mehr Radverkehr drohe in Hamburg der Verkehrskollaps, argumentierte Dennis Paustian-Döscher von den Grünen. Seine Fraktion werde das „Bündnis für den Radverkehr“ des Senats unterstützen, es brauche aber mehr Personal und die Ideen der Bezirke. Heinz-Werner Seier von der CDU zweifelte an der Umsetzung, auch angesichts der knappen Finanzierung. Ähnlich wie in Harburg solle die Bezirksversammlung Wandsbek das Konzept deshalb ablehnen. Mutlos nannte das André Schneider von der SPD. Es gelte, den Anteil des Radverkehrs auf 25 Prozent zu erhöhen. Auch die Linke signalisierte Unterstützung. Sylvia Canel von der Liberalen Fraktionsgemeinschaft kritisierte, der Senat betreibe hier Politik von oben. Der Antrag der CDU, den Wandsewanderweg statt der Walddörferstraße für den Radverkehr auszubauen, wurde mehrheitlich abgelehnt. Rot-Grün verwies auf die hohen Kosten und den Eingriff ins Stadtgrün. Der Antrag, weitere Schritte für eine Verbindung von Friedrichsberg nach Farmsen einzuleiten, wurde dagegen mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken angenommen. Umsetzbarkeit und Streckenführung sollen demnach abschnittweise geprüft werden. Verbesserungen „auch außerhalb der Schaffung von Fahrradstraßen“ sollen ausgelotet werden, heißt es im Antrag. Gegen diesen ersten Vorschlag hat die Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden der Walddörferstraße fast 2.000 Unterschriften gesammelt, die am Donnerstag übergeben wurden. (rg)
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6 Kommentare
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J. Stender aus Wandsbek | 19.05.2016 | 08:03  
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Jens Kürsten aus Tonndorf | 22.05.2016 | 22:23  
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J. Stender aus Wandsbek | 23.05.2016 | 14:32  
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Jens Kürsten aus Tonndorf | 23.05.2016 | 16:13  
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J. Stender aus Wandsbek | 23.05.2016 | 21:00  
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Jens Kürsten aus Tonndorf | 24.05.2016 | 00:24  
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