„Botschaft ist angekommen“

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Gruppenbild mit Flaggen: „Drushba“-Teilnehmer in Twer, zwischen St. Petersburg und Moskau gelegen Foto: wb

Wandsbeker bei „Drushba“-Freundschaftsfahrt nach Russland dabei

Von Michael Hertel
Farmsen
In Hamburg wird dieser Tage der 60. Geburtstag der Städtepartnerschaft mit St. Petersburg gefeiert. Da sind einige Teilnehmer der diesjährigen „Drushba“-Freundschaftsfahrt gerade erst aus Russland zurückgekehrt: So steht die Hochschulfachökonomin Irina Veyer (54) aus Farmsen, gebürtige Leningraderin, noch ganz unter dem Eindruck der zweiwöchigen Fahrt. Bei der zweiten Auflage der privat organisierten und größtenteils mit Privatwagen durchgeführten Veranstaltung, die vom Brandenburger Tor in Berlin über sieben verschiedene Routen bis zum Abschluss in Moskau führte, gab es rund 350 Teilnehmer aus 16 Nationen mit 120 Fahrzeugen. „Eine riesige Gastfreundschaft, überall gab es Empfangskomitees und Feiern, teilweise sogar Kolonnenfahrten mit Blaulicht-Unterstützung", berichtet Veyer. Unterstützung gab es auch durch den berüchtigten russischen Motorrad- und Rockerclub „Nachtwölfe“. Die unterschiedlichen Routen führten in alle Himmelsrichtungen, unter anderem zum Baikal, nach Karelien, zum „Goldenen Ring“ (alte Städte um Moskau), an die Wolga und in den Kaukasus. Michael Buckley (39) aus Eimsbüttel kam bis Grosny, Hauptstadt der russischen Teilrepublik Tschetschenien, wo ihn eine „hervorragende Infrastruktur“ überraschte und keine Spuren mehr vom Tschetschenischen Bürgerkrieg zu sehen sein sollen. Ziel der Fahrt, die im kommenden Jahr wiederholt werden soll, ist die Förderung des friedlichen Zusammenlebens der europäischen Völker und die Verbesserung des Deutsch-Russischen Verhältnisses. Veyer, die seit 1993 in Hamburg lebt: „Überall dort, wo wir hinkamen, haben wir Kränze und Blumen an den Kriegsgräbern niedergelegt. Häufig wurden wir von Einheimischen angesprochen. Ich denke, unsere Botschaft ist angekommen.“
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