Brakula bald Baustelle

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Jens-Peter Schwieger (l., SPD) und Brakula-Chef Uwe Schmidt: Bramfelds Kulturladen bekommt einen Aufbau Foto: gm / Skizzen: Brakula

Geplante Wiedereröffnung: Februar 2016

Von Gina Müller
Bramfeld
Der Zeitplan ist straff. „Bis Ende Januar soll
der Bauantrag genehmigt sein und ab März bereits die Ausschreibungen für die Gewerke erfolgen, sodass möglichst frühzeitig mit den Sanierungsarbeiten im und am Brakula begonnen werden kann“, kündigte Geschäftsführer Uwe Schmidt vergangenen Sonnabend bei einer Informationsveranstaltung an.

Mehr Räume


Zu den Anpassungen an die Brandschutzauflagen komme ein Aufbau eines asymmetrischen Baukörpers auf das Hinterhaus, in dem ein Bewegungsraum und ein Medienkompetenz-Zentrum entstehen sollen. Zudem werde das Treppenhaus in dem 130 Jahre alten Bauernhaus vergrößert und ein Aufzug eingebaut. Die Trattoria werde wegfallen und künftig nur noch im Vorderhaus eine Gastronomie (statt derzeit zwei) beherbergt. Die zusätzlich nötige Ausstattung wie Tische, Stühle und elektronische Geräte sei im Kostenplan von knapp 1,65 Millionen Euro noch unberücksichtigt und solle weitestgehend über Spenden finanziert werden, so Schmidt weiter.

„Wenn alles gut läuft, feiern wir im Februar 2016 womöglich die Eröffnung.“ Geschäftsführer Uwe Schmidt

Binnen drei Monaten solle der Saal, binnen eines weiteren Vierteljahres auch das Vorderhaus fertiggestellt werden, sodass während der Bauphase möglichst geringe Beeinträchtigungen für die Nutzer entstehen. „Wenn alles gut läuft, feiern wir im Februar 2016 womöglich schon die Eröffnung“, sagte Schmidt in freudiger Erwartung mit. Für die Zeit der (Um-)Bauarbeiten plane man die Aufstellung von großen Zelten, um Kursen und Gruppen in dieser Zeit Ausweichflächen bieten zu können. Denn „der Brakula bereichert das Zentrum Bramfelds und stellt einen wichtigen Stadtteilmittelpunkt dar“, kommentierte Jens-Peter Schwieger, Bürgerschaftsabgeordneter der SPD und ergänzte: „Man investiert nicht 1,65 Millionen Euro in ein Kulturzentrum, wenn die institutionelle Förderung eingestellt werden soll.“ Er verwies auf die weitere Unterstützung durch die Politik, die die Zukunft des Brakula nach der baulichen Sanierung auch in finanzieller Hinsicht sichern soll.
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