Bundestagswahl 2017: Nach der Entscheidung

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Wie wurde im Wahlkreis Wandsbek abgestimmt?



Rainer Glitz
Hamburg-Wandsbek
Rund 61 Millionen Deutsche haben die Große Koalition abgewählt. Nach klaren Verlusten für Union und SPD haben sich die Sozialdemokraten in die Opposition verabschiedet. In Hamburg haben Union und SPD ebenfalls verloren, während die kleinen Parteien zulegten. Die Wahlbeteiligung stieg und erreicht in der Stadt 75,9 Prozent, knapp unter dem Bundesschnitt. Im Wahlkreis Wandsbek wurde die CDU mit 28,9 Prozent der Zweitstimmen stärkste Partei (Hamburg 27,2). Die SPD liegt mit 26,6 Prozent knapp dahinter (Hamburg 23,5). Auf Platz drei in Wandsbek kamen die Grünen mit 10,4 Prozent (Hamburg 13,9). Fast gleichauf liegt die FDP mit 10,3 Prozent (Hamburg 10,8). Die Linke und die AfD bekamen beide 9,8 Prozent der Zweit-stimmen. Mit ganzen 75 Stimmen liegt die Linke knapp vorn. Die AfD erreichte damit ihr zweitbestes Ergebnis nach Bergedorf-Harburg.

Aydan Özoguz gewinnt erneut

Das Direktmandat im Wahlkreis Wandsbek hat Aydan Özoguz von der SPD mit 34,6 Prozent gewonnen. Ihr Herausforderer Eckard Graage von der CDU kam auf 29,8 Prozent der Erststimmen. Es folgt Dietmar Wagner von der AfD, er erreichte 9,5 Prozent. Cornelia Kerth von der Linken bekam 9,2 Prozent der Stimmen, Dennis Paustian-Döscher von den Grünen 7,1 Prozent. Knapp dahinter liegt Wieland Schinnenburg von der FDP mit 7,0 Prozent. Die Wahlbeteiligung ist mit 73,3 Prozent relativ niedrig (Hamburg 75,9). Damit konnte Aydan Özoguz ihr Direktmandat für die SPD verteidigen und zieht erneut in den Deutschen Bundestag ein. Die CDU konnte somit weiterhin erst einmal im Wahlkreis Wandsbek gewinnen.
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