Buntes Herbstfest im Jenfeld-Haus

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Traditionell: Der Chor Kalinka begeisterte farbenfroh und stimmlich Foto: nik

Ballettschule, Yoga, Offenes Singen oder Drachenbauen: Veranstaltung war ein voller Erfolg

Von Nicole Kuchenbecker
Jenfeld
„Es war das erste Mal“, sagt Olaf Schweppe, Geschäftsführer des Jenfeld-Haus, „aber von jetzt an feiern wir es immer wieder.“ Das erste Herbstfest im Jenfeld-Haus lockte mehr als 500 Besucher an. Eine tolle Resonanz. Ballettschule, Yoga, Offenes Singen oder Drachenbauen – das Programm des ersten Herbstfestes konnte sich sehen lassen. Und da es bunt und vielfältig war, lockte es zahlreiche interessierte Besucher an. Und für jeden war etwas dabei. Die sechs Jahre alte Nicole aus Billstedt besuchte das Herbstfest mit Mama Alina Sterger und probierte sich im Gedächtnistraining. Mit-Organisatorin Isgard Kavuhcuoglu begeisterte mit Yoga-Übungen zum Nachmachen. „Das war toll. Die Menschen haben auf ihren Stühlen sitzend mitgemacht. Man konnte überall die Arme in der Luft sehen“, freuten sich Kavuhcuoglu und Schweppe gleichermaßen. Irgendwie fügte sich bei den Planungen zu diesem Event auch eines zum anderen: Etwa immer mehr Akteure, die sich anboten, ein ausgewogenes Herbstprogramm auf die Beine zu stellen. „Wir sind total zufrieden“, so auch Isgard Kavuhcuoglu, „unser Ziel war es, viele Besucher, ein gemischtes Publikum aus vielen verschiedene Nationalitäten zu begeistern. Die verschiedenen Nationalitäten sind die Stärke von Jenfeld.“ Das ist gelungen. Mehr als 150 Bratwürste wurden gegrillt, Kinder vergnügten sich in der Hüpfburg und beim „Hau den Lukas“, beim Apfelbeißen, Naturrätsel oder Basteln. Auch Babara Duden, Zweite Vorsitzende des Trägervereins Selbsthilfe e.V. und Vizepräsidentin der Hamburger Bürgerschaft, zeigte beim Orimoto wie man aus Eselsohren in Büchern wahre Kunstwerke entstehen lassen kann. Wer das Herbstfest verpasst hat, kann sich trotzdem noch an den zwei Ausstellungen erfreuen, die am vergangenen Wochenende gestartet sind. Hobby-Fotograf Ali Malek zeigt rund 25 Fotos im Treppenhaus. Aus mehr als 1000 Aufnahmen musste der Fotograf auswählen. Er zeigt Bilder die im Rahmen des Sommerfestes entstanden sind. Sein Lieblingsmotiv: Kinder, die sich liebevoll umarmen. Und auch die Ausstellung „Verfrachtet“ mit Fotografien und Tönen von Elke Gäth und Ulrike Krogmann wird noch weiter zu sehen sein. Isgard Kavuhcuoglu freut sich, dass das Jenfeld-Haus ein Anlaufpunkt für jedermann sei. Sie lädt daher noch einmal zum Frühstück ein. Immer sonnabends in der Zeit von 8 bis 10 Uhr bietet das Haus ein kostenloses Frühstück für Menschen, die ein warmes Plätzchen brauchen, einsam sind oder sich einfach mal austauschen möchten.

Weitere Infos: Jenfeld-Haus
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