Bus-Haltestellen barrierefrei umgebaut

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Beim Umbau der Haltestellen wird letzte Hand angelegt. Mittlerweile sind die Bauarbeiten an der Kreuzung vorerst abgeschlossen Fotos: sim

Arbeiten an Ampelanlage auf Ende Juli verschoben

Von Siegmund Menzel

Tonndorf Die Kreuzung Jenfelder Allee/Tonndorfer Hauptstraße ist wieder für den Straßenverkehr freigegeben worden. Bauleute haben in diesem Bereich die beiden Bushaltestellen „Studio Hamburg“ umgebaut.

Der Auftragnehmer und die Bauaufsicht erreichten trotz erheblicher Schwierigkeiten wegen unvorhersehbarer Problematik im Untergrund das gesteckte Terminziel, wie die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) auf Anfrage des Hamburger Wochenblattes mitteilte. Die Umrüstung der Ampelanlage wurde jedoch auf Ende Juli verschoben. Ursprünglich sollten die Arbeiten an den Haltestellen und an der Lichtsignalanlage parallel erfolgen. Für die Ampelumrüstung sei aber eine Postenregelung durch die Polizei erforderlich, die aufgrund der G20-Vorbereitungen keine Kapazitäten mehr frei hat, so die Begründung.
Leichter ein- und
aussteigen
Die Haltestellen wurden für Gelenkbusse verlängert und barrierefrei ausgebaut. Fahrgäste können jetzt leichter ein- und aussteigen. Busse durch den Einbau von so genannten Sonderborden die Haltepunkte besser anfahren. Zudem wurden die angrenzenden Nebenflächen modernisiert. Vor dem Einkaufszentrum entstanden anstelle der Längs-Parkstreifen sechs Parkplätze in Schrägaufstellung. Neu gestaltet wurden auch die Geh- und Radwegflächen bis zur Parkhauseinfahrt des Einkaufszentrums. Auf der anderen Seite erneuerten Bauarbeiter die Nebenflächen bis kurz hinter der „Tonndorfer Bücherzelle“.

Im Bereich der Haltestellen sei ein Teil der Flächen mit taktilen Leitelementen versehen worden, heißt es in der Pressemitteilung der BWVI. Die Bodenelemente dienen blinden und sehbehinderten Menschen als Orientierungshilfe. Ende Juli erfolge die Ausrüstung der Ampelanlage mit Wärmebildkameras und Tastern.
Die Taster werden an allen vier Seiten bei Bedarf für eine Blindensignalisierung sorgen. Die Wärmekameras garantieren die flexible verkehrsabhängige Steuerung bei der Fußgängerquerung über die Hauptfahrtrichtung Jenfelder Allee/Sonnenweg. Dabei werden Fußgänger und Radfahrer durch eine Wärmekamera erkannt und erhalten „Grün“. In Hamburg gibt es BWVI-Angaben zufolge insgesamt etwa 20 derartige Ampelanlagen, die sich allesamt im Bezirk Wandsbek befinden.
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