CDU fordert Lärm-Messungen

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Immer staugefährdet: die Bramfelder Chaussee gehört zu den lautesten Straßen Hamburgs Foto: tel

Stau in der Bramfelder Chaussee führt zu Schleichverkehr in Nebenstraßen

Bramfeld Die Lärmbelastung einiger an die Bramfelder Chaussee angrenzender Wohnstraßen ist zu hoch, meint der CDU-Bezirksabgeordnete Sandro Kappe. Grund dafür sei der starke Schleichverkehr, insbesondere dann, wenn sich auf der Bramfelder Chaussee wieder mal die Autos stauen. Diese Hauptverkehrsachse gehört mit rund 40.000 Fahrzeugbewegungen pro Tag zu den lautesten Straßen der Hansestadt. Kappe: „Ich bin von Anwohnern der Anderheitsallee und der Fritz-Reuter-Straße auf das Problem angesprochen worden.“ Die CDU will deshalb einerseits den Fahrzeugfluss auf der wichtigsten Bramfelder Durchgangsstraße verbessern, andererseits weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen in den Wohnstraßen ins Auge fassen. „Die Lärmbelastung im reinen Wohngebiet darf tagsüber 50 dB(A) und nachts 35 dB(A) nicht überschreiten“, erklärt Kappe. Aktuelle Messwerte liegen allerdings nicht vor. Deshalb zielt ein von der CDU initiierter Antrag zunächst darauf, dass das Bezirksamt entsprechende Messungen durchführt. Wie danach weiter zu verfahren ist, sagt Kappe noch nicht: „Erfahrungsgemäß dauert es drei Monate, bis die entsprechenden Messergebnisse vorliegen. Sollte sich herausstellen, dass die Lärmbelastung höher als erlaubt ist, muss die zuständige Senatsbehörde gesetzliche Maßnahmen ergreifen.“ Kappe könnte sich beispielsweise die Ausweisung weiterer Wohnstraßen als Einbahnstraßen vorstellen. Das Ausweichen auf die Wohnstraßen müsse für Autofahrer unattraktiv gemacht werden. Gleichzeitig müsse die Stauanfälligkeit der Bramfelder Chaussee vermindert werden, zum Beispiel durch eine ähnliche Regelung wie in der Straße An der Alster im Bezirk Mitte, wo - je nach Verkehrsaufkommen - entsprechend mehr oder weniger Fahrspuren je Richtung freigegeben werden. Auch die Optimierung der Ampelphasen sei möglich. (tel)
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2 Kommentare
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Jürgen Schock aus Quickborn | 22.03.2016 | 18:53  
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Michael Kahnt aus Barmbek | 29.03.2016 | 07:27  
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