CDU gegen Fahrradstraße an der Walddörferstraße

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Radfahrer nutzen zweifellos die Walddörferstraße. Doch brauchen sie dort wirklich eine spezielle Fahrradstraße? Archivfoto: rg

Kritiker bezeichnen Pläne als verkehrspolitischen Irrweg

Wandsbek Der Streit über die mögliche Fahrradstraße an der Walddörferstraße hat jetzt auch die Bürgerschaft erreicht. Die CDU-Fraktion fordert in einem Antrag, jegliche entsprechende Planungen sofort zu stoppen. Stattdessen soll der Wandsewanderweg als Fahrradschnellstraße hergerichtet werden. Die CDU fordert außerdem einen Runden Tisch für Wandsbek, eine Sanierung der Rad- und Fußwege an der Walddörferstraße und den Bau einer ober- oder unterirdischen Quartiersgarage für die Autos privater Anlieger. „Statt einer modernen und bedarfsgerechten Verkehrsplanung setzten SPD und Grüne auf eine radverkehrspolitische Zwangsbeglückung“, sagte der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Dennis Thering. Mit ihrem verkehrspolitischen Irrweg bedrohe Rot-Grün die Existenz zahlreicher kleiner und mittelständischer Unternehmen in Wandsbek, ergänzte Kai Falcke, Regionalsprecher Wandsbek in der CDU-Bezirksfraktion. Wie berichtet, gibt es Pläne für eine schnelle Radverbindung zwischen dem S-Bahnhof Friedrichsberg und der U-Bahnhaltestelle Farmsen, die auch über die Walddörferstraße führt. Die soll auf einem Teilstücke zur Fahrradstraße umgebaut werden, mit Vollsperrungen und Zwangsabbiegungen für Autofahrer. Bislang sind das Vorschläge von Gutachtern. Konkrete Festlegungen gibt es allerdings noch nicht. (rg)
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Claus Brüchmann aus Wandsbek | 28.03.2016 | 23:34  
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