Claudius-Denkmal

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Waldemar Otto in seinem Atelier. Foto: hfr

Entwurf wird öffentlich präsentiert

Wandsbek. Im Zuge der anstehenden Restaurierung des Historischen Friedhofs in Wandsbek, direkt neben der Christus-Kirche, konnte in diesem Jahr durch eine Privatinitiative eines Wandsbeker Bürgers der berühmte deutsche Künstler Waldemar Otto für ein Konzept beziehungsweise Entwurf zu einem weiteren Claudius-Denkmal gewonnen werden. In Hamburg ist Otto unter anderem schon durch die Heine-Skulptur auf dem Hamburger Rathausmarkt (1982) in Erscheinung getreten. Eine allegorische Figurengruppe W. Ottos ziert auch das Portaldach der Hamburger Handelskammer.

Sponsoren gesucht

Nun ist ein weiteres Denkmal Ottos zu Matthias-Claudius in Wandsbek geplant. „Der Kirchen-Gemeinderat der Christus-Kirche hat dem Entwurf im Frühjahr zugestimmt, in der Bezirksversammlung wurde der Entwurf im Juni vorgestellt, im September durch einen Unterstützungsbeschluss begrüßt“, sagt
Richard Hoelck, Pastor der Christus-Kirche.
Die Finanzierung des Projektes soll nun – vorbehaltlich der aufsichtsrechtlichen Genehmigungen - durch Spenden und Sponsoren umgesetzt werden. „Ich freue mich unglaublich darüber, dass wir diesen großen deutschen Künstler für Wandsbek und insbesondere für den historischen Ort neben unserer Christus-Kirche gewinnen konnten“, sagt Pastor Hölck. „Wir hoffen, durch zusätzliche limitierte Miniaturen, die uns Waldemar Otto zur Verfügung stellt, die Finanzierung weitestgehend bewerkstelligen zu können. Das Thema der Skulptur („Der Mond ist aufgegangen“) setzt das Abendlied des Wandsbeker Boten in wunderbarer Weise skulptural um.“ (hfr)

Öffentliche Präsentation des Entwurfs am Montag, 29. Oktober, 18 Uhr, Gemeindehaus, Schloßstraße 78. Weitere Informationen gibt Pastor Hölck, Tel.: 510476.
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