Claudius-Gräber restauriert

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Schmuckstücke auf dem historischen Friedhof der Christus-Kirche an der Schloßstraße: die Grabkreuze von Anna Rebecka und Matthias Claudius Foto: Je

Nach 10.000 Euro teurer Kreuz-Sanierung sind Inschriften wieder lesbar

Wandsbek Es war ein feierlicher Höhepunkt des Claudius-Jahres 2015. Auf dem historischen Friedhof in Wandsbek wurden nach einem festlichen Gottesdienst in der Christus-Kirche die restaurierten Grabkreuze von Rebecka und Matthias Claudius enthüllt. Durch die jetzt wieder edlen Kreuze für den bedeutenden Wandsbeker Dichter und seine Frau ist die gesamte historische Friedhofsanlage, die in diesem Jahr neu gestaltet wurde, wieder ein Wandsbeker „Schmuckstück“ geworden und ein Anlaufpunkt für Touristen.
Die eisernen Kreuze für den „Wandsbeker Boten“ und seine Frau stehen jetzt nicht mehr in der Erde. Sie wurden auf steinernen Sockeln befestigt. „So wird verhindert, dass die Kreuze unter der Erde vom Rost angegriffen werden. Sie können so besser geschützt werden“, erklärte Pastor Richard Hölck, der zusammen mit Erle Bessert, Vorsitzende der Claudius-Gesellschaft, die Kreuze enthüllte. Damit das Wasser besser ins Erdreich abfließen kann und sich nicht an den „Füßen“ der Kreuze sammelt, wurden sogar Regenrinnen in die Steine gemeißelt.
Die gesamte Restaurierung des Friedhofs hat weit über 100.000 Euro gekostet. Ohne einen großzügigen Zuschuss des Bezirks und viele Spenden von Gemeindemitgliedern wäre das für die Wandsbeker Kirchengemeinde nicht möglich gewesen. Allein die Verschönerung der Claudius-Kreuze kostete über 10.000 Euro. Die von einem Goldrahmen und Sternchen umfassten Inschriften auf den Gräbern sind jetzt deutlich lesbar. Gesponsert wurde diese Restaurierung durch die „Tesdorpf`‘sche Stiftung“. Eckart Tesdorpf, Gründer der Stiftung, war bei der Enthüllung anwesend. (Je)
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