Dank an die Wandsbeker Bachpaten

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Die Freiwilligen beim Einsatz. Foto: Bezirksamt Wandsbek

Rund 1.000 Menschen engagieren sich für heimische Gewässer

Wandsbek. Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff hat im Wandsbeker Bürgersaal rund 30 Bürgern stellvertretend für alle Bachpaten des Stadtteils für ihren Einsatz gedankt. Nach Grußworten präsentierte Bachpate Olaf Fedder einen kurzen Bilder-Vortrag zu den „Naturerlebnissen am Fließgewässer“. Olaf Fedder engagiert sich in der NABU Stadtteilgruppe Wandsbek und ist seit 1986 Bachpate an der Wandse. Die Bachpaten tragen dazu bei, die Gewässerlebensräume aufzuwerten, ihre Artenvielfalt zu erhöhen und für die Bevölkerung die Natur in der Stadt wieder interessant und lebendig zu gestalten. Neben der kontinuierlichen Beobachtung „ihrer“ Gewässer machen sie dies zum Beispiel, indem sie Kies, Steine und Totholz einbringen. Durch das Bepflanzen des Bachumfeldes schaffen sie neue Lebensräume für die Tierwelt. Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff dankte den Bachpaten ausdrücklich für ihre ehrenamtliche Tätigkeit: „Ihnen ist es vielerorts gelungen, Bäche zu schaffen, die wieder rauschen, vielfältig gestaltete Bachabschnitte haben und an denen sich alle Naherholungssuchenden erfreuen können. Sie leisten mit Ihrem Einsatz einen konkreten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Darauf können Sie stolz sein! Im Jahre 1986 wurden im Bezirk Wandsbek erstmalig Bachpatenschaften abgeschlossen, von denen manche noch heute bestehen. Aktuell betreuen rund 1.000 aktive Ehrenamtliche insgesamt 81 Gewässerabschnitte. Unter ihnen sind Kindertagesstätten, Schulen, Vereine und Naturschutzgruppen. Im Bezirk gibt es rund 400 Kilometer Fließgewässer und damit zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für die Ehrenamtlichen. Bürger, die sich für eine Tätigkeit als Bachpate interessieren, erhalten Informationen unter www.
hamburg.de/bachpatenschaften. Für Fragen steht Frau Verena Rabe unter t 42881-3159 gern zur Verfügung. (kg)
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