Darf man Räder an Schutzgittern parken?

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Dicht belegt: das Fußgängerschutzgitter an der Werner-Otto-Straße Foto: Schott/wb

Viele Fahrradfahrer nutzen die Metallgitter als Abstellplatz

Bramfeld Das kennt man: Fußgängerschutzgitter gibt es überall in der Stadt. Man könnte sie auch als Fahrradabstellgitter bezeichnen, denn bei Radlern sind die massiven Metallgitter sehr beliebt, weil man dort sein Fahrrad gut anlehnen und relativ sicher anschließen kann. So auch an der Einmündung der Werner-Otto-Straße in die Bramfelder Chaussee. Die Gitter sind dicht belegt, sogar während der Ferienzeit. Sind das die Gefährten von Mitarbeitern des großen Versandhausunternehmens? Gibt es etwa beim Otto-Versand nicht genügend Abstellplätze für Zweiräder? Das Wochenblatt ging den Fragen nach. „Ich will nicht ausschließen, dass auch Fahrräder von Mitarbeitern darunter sind. Aber wir haben genügend Abstellplätze auf dem eigenen Gelände“, erklärt ein Otto-Sprecher auf Anfrage. Immerhin arbeiten auf dem Gelände der Otto-Zentrale in Bramfeld knapp 2200 Menschen. Auf dem „Campus“ gebe es rund 450 Plätze für Fahrräder samt Fahrradcontainer, heißt es.
Übrigens: Nach Informationen des Bezirksamtes ist es nicht grundsätzlich verboten, die Gitter zum Anschließen von Fahrrädern zu benutzen. (tel)
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