Das Konzept steht

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Daniel Grehn (Großloher Treff) und Carmen Hansch (SPD) greifen schon mal zum Spaten Foto: hbz

Großlohe möchte einen „Interkulturellen Garten“ wie ihn Billstedt schon hat

Von Hubert Bätz
Großlohe
Billstedt hat einen. Großlohe plant noch. Zwei Jahre haben die Bill-
stedter für den Interkulturellen Gemeinschaftsgarten gestritten. Ebenso lange tragen sich die Großloher schon mit dem Gedanken. Ein Konzept liegt vor. Der Treffpunkt Großlohe würde den Garten betreiben, das Seniorenbüro Hamburg e.V. die Trägerschaft übernehmen. Eine Fläche ist auch schon von privat gepachtet. Die Fläche liegt neben dem Kleingartenverein 590 am Bachstückenring im angrenzenden Landschaftsschutzgebiet. Das ist die Krux: Denn um auf das Gartenareal zu gelangen, müsste ein Weg durch den Knick geschaffen werden. Auch gibt es Auflagen, über die die Umweltbehörde streng wacht.
Mitte 2014 stellte der Träger dennoch einen Antrag zur Nutzung der Fläche und die Zuwegung durch den Knick, im November 2014 fand ein Ortstermin statt. In diesem Juli sprach sich die Bezirksversammlung für das Vorhaben aus. „Der Interkulturelle Gemeinschaftsgarten ist für die Großloher Bevölkerung gedacht, für Kinder, Jugendliche für Erwachsene bis zum Ruheständler“, sagt Carmen Hansch (SPD). Und weiter: „Hier soll ein Ort der Verständigung, des gemeinsamen Lernens und der Integration entstehen. Die Umsetzung sollte nun meiner Meinung nach nun nicht daran scheitern, dass die Fläche im Landschaftsschutzgebiet liegt. und es eines Knickdurchbruchs bedarf, denn in Landschaftsschutzgebieten ist jetzt sogar Wohnungsbau möglich. Ich hoffe, dass dieses wertvolle Projekt, dass von allen Parteien gewollt ist, endlich für Großlohe realisiert wird.“
Ihre Kollegin, die CDU-Abgeordnete Claudia Folkerts, sieht das ähnlich: „ Wir wollen diesen Garten für die Großloher, überdies bietet sich nun nach den neuesten Entwicklungen auch die Gelegenheit Flüchtlinge an diesem Projekt zu beteiligen, und damit auch ein Stück weit zu integrieren Ich hoffe, die Behörde erkennt diese Chance und nutzt sie.“

Info:
Interkulturelle Gärten sind Projekte, bei denen Konzepte des interkulturellen Lernen, der Völkerverständigung und der Integration im Mittelpunkt stehen. Menschen unterschiedlicher nationaler Herkunft gärtnern miteinander und stärken das Gemeinschaftsleben. Beispiele für erfolgreiche Gemeinschaftsgärten gibt es seit 1996.
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