Debatte über marode Rathaus-Fassade in Hamburg

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Die Linke möchte eine Renovierung der Fassade beim Vermieter durchsetzen Foto: Glitz

Antrag für Bezirksversammlung: Vermieter soll renovieren

Hamburg. Das Bezirksrathaus ist das vielleicht imposanteste Gebäude am Wandsbeker Marktplatz. Doch aus der Nähe sieht der weiße Bau aus den 20er Jahren gar nicht mehr so eindrucksvoll aus. Der Putz bröckelt, besonders an den Ecken, über dem Eingangsbereich und auch unter dem Fenster des Büros von Bezirks-
amtsleiter Thomas Ritzenhoff. Die Linke will die Renovierung der Fassade nun zur Debatte bringen. Die Stadt sei nicht mehr Herr im Haus, heißt es im entsprechenden Antrag für die aktuelle Bezirksversammlungssitzung. Denn das Wandsbeker Rathaus wurde 2006 vom damaligen CDU-Senat verkauft und anschließend zurückgemietet. Der Bezirk ist für die Instandhaltung des Innenbereiches zuständig. Die Eigentümerin, mittlerweile eine Münchener Immobilienfirma, hat die Verpflichtungen für den Außenbereich übernommen.  „Wenn die Stadt im Jahr schon eine Million Euro Miete zahlt, dann wäre es doch das Mindeste, dass das Rathaus in einem optisch ansprechenden und repräsentablen Zustand erscheint“, so Julian Georg, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion Wandsbek. Im Antrag fordert die Partei, dafür zu sorgen, dass die Fassade vom Vermieter renoviert wird. Außerdem wird der Kulturpreis 2014 vergeben. Die Sitzung der Bezirksversammlung beginnt am 11.12. um 18 Uhr im Bürgersaal Wandsbek, Am Alten Posthaus 4. (rg)
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