Denk mal: Dulsberger Laubenganghäuser

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Die Architekturklassiker vom Dulsberg: die Laubenganghäuser. Foto: nk
Sie sind schon etwas ganz Besonderes, die Laubenganghäuser auf dem Dulsberg. Sie „entstanden“ zwischen den Straßenzügen Elsässer Straße, Dulsberg-Süd und Mülhäuser Straße bis hoch zur Nordschleswiger Straße. So war es zumindest geplant. Aber die Wirtschaftskrise sorgte für einen Baustopp; in den 1950er Jahren wurde das Ensemble dann um einen Block ergänzt.
Die Laubenganghäuser wurden zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg nach Entwürfen von Paul August Reimund Frank gebaut. Für den Gesamtentwurf des Backsteinensembles auf dem Dulsberg zeichnete der damalige Hamburger Baudirektor Fritz Schumacher verantwortlich. Sie sind längst ein Architekturklassiker – und denkmalgeschützt. Seit gut zwei Jahren modernisiert die Frank-Gruppe unter den Vorgaben des Denkmalschutzes. Dabei sorgt nun eine Vollstein-Klinkerfassade für eine originalgetreue Optik; ebenso eine Dämmung, neue Fenster und die Überdachung der Laubengänge. Der Wohnkomfort in den über 80 Jahre alten Wohnungen wird damit ganz erheblich gesteigert.
Die Wohnungen „damals“ hatten mit ihren 40 Quadratmetern zwei große Zimmer, Wohnküche und Speisekammer. Auf Badezimmer verzichtete man; dafür gab es Gemeinschafts-(Wannen-)Bäder.
Das gehört der Vergangenheit an. Heute verfügen die Wohnungen, die teilweise zusammengelegt wurden, über eigene Bäder. (nk)
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