Der Bachpate und sein Revier

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Bachpate Sebastian Janiszewski in seinem Flussabschnitt.

Sebastian Janiszewski kümmert sich um 600 Meter Wandse

Wandsbek. Für ihn ist es eine „Herzblutgeschichte“, sagt Sebastian Janiszewski. Seit 2010 ist er Bachpate für die Wandse. Er pflegt den Fluss auf einer Länge von etwa 600 Metern. Wie ein Gärtner kürzt er Pappeln, schneidet Knöterich zurück, der andere Pflanzen zu verdrängen droht, sucht aber auch nach illegal abgeladenem Sondermüll. Und das ehrenamtlich: Beruflich arbeitet Janiszewski in der Produktionsschule Barmbek. Das Bewusstsein für die Natur ist es, das ihn antreibt. Auch größere Projekte lassen sich verwirklichen. Hier zählt Janiszewski auf die Mithilfe der Bürger. Deutsche und Nicaraguanische Jugendliche haben jüngst auf Höhe der Straße Schafsteg Kies eingebaut, damit der überbreite Bach wieder in Form kommt (wir berichteten). „Ich finde es toll, wenn sich junge Menschen engagieren“, sagt Janiszewski. Aber: „Was wir machen, ist ein Angebot an den Fluss, er selbst modelliert sich.“ Schließlich sei das Ziel die Wiederherstellung naturnahen Lebensraumes, in der Stadt, mitten in Hamburg. In der Wandse leben verschiedene Fischarten und Kleinstlebewesen, Muscheln und Skorpione. „Wir haben eine große Verantwortung gegenüber unserer Umwelt“, betont Janiszewski. Da ist jede helfende Hand herzlich willkommen. (vk)

Detaillierte Informationen unter http://www.hamburg.nabu.de/
projekte/wasser/gnt/
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