Der Frosch am Grootmoor

Anzeige
Frank Böttcher, Rainer Hencke und Burkhard Jöhnk (v.li.) testen den Windmesser der neuen Wetterstation. Foto: Vincent Kranz

Wetterstation für Schülerprojekt

Bramfeld. Als 41. Hamburger Schule hat das Gymnasium Grootmoor eine Wetterstation erhalten. Das Hamburger Abendblatt und Hamburg 1 zeigen die Daten täglich im Wetterbericht.
Es war eher ein Zufall, mit dem die Geschichte anfing. Das Gymnasium mit dem Froschsymbol hatte – nicht zum ersten Mal – die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ erhalten. Grund sind die Umwelt- und Austauschprojekte der Schule. Zu diesem Anlass wurde Geographielehrer Burkhard Jöhnk zum Extremwetterkongress Hamburg eingeladen. Und dort kam ihm die Idee: Es sollte eine Wetterstation für die Schule geben, deren Daten im Unterricht verwendet werden können. 40 andere Schulen in ganz Hamburg sind bereits so ausgerüstet. Jöhnk war begeistert und konnte auch die Schulleitung für sich gewinnen.
Jetzt ist es soweit: Die Station steht. Sie müsse noch eingerichtet werden, sagt Jöhnk. Dann werden Schüler im Physik- und Geographieunterricht minutengenau Daten auswerten. Damit nicht genug: Unter dem Namen „Schüler werden Klimabotschafter“ unterstützen der Fernsehsender Hamburg 1 und das Hamburger Abendblatt das Projekt.
Am vergangenen Freitag fand nun die Einweihung der 41. Station statt. Anwesend waren neben Teilen des Kollegiums und der Schülerschaft auch Jörg Tzschaschel und Frank Böttcher vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation (IWK), bekannt als Wettermoderatoren von Hamburg 1. Jöhnk blickt dem Projekt gespannt entgegen. „Meine Hoffnung ist, dass die Schüler lernen, Wetter und Klimawandel besser zu verstehen“. Es wird eine aktuelle Datenzusammenfassung im Internet unter www.wetterspiegel.de geben. Dort lesen die Schüler Livedaten unter anderem über Niederschlag, Windrichtung und –geschwindigkeit sowie UV-Strahlung. Auch einen Link zur Homepage des Gymnasiums lässt die Schule einrichten.
Jöhnk spricht gerne von den „zwei Standbeinen“ des Projekts: Da ist nicht nur der Datenstrom aus der hauseigenen Anlage; auch aus dem Material des weltweit forschenden Max-Planck-Instituts für Meteorologie können die Schüler bald schöpfen. (vk)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige