Der Grundstein ist gelegt

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Schulleiter Peter Geest und seine Stellvertreterin Steffi Weisener legten selber Hand an beim Einzementieren der Zeitkapsel Foto: Grell

Gymnasium Farmsen bekommt einen millionenschweren Neubau

Von Karen Grell
Farmsen
Das Gymnasium Farmsen ist zurzeit eine große Baustelle und das wird auch noch bis zum Ende des nächsten Jahres so bleiben. Geplant ist hier ein zweistöckiges neues Schulgebäude, mit integrierten Klassenräumen, Werkstätten, Fachräumen, Schülerbibliothek mit Ruhezonen und eine Kantine. Die alten Gebäude waren marode und müssen nun durch neue ersetzt werden. Bezugsfähig wird der Neubau Anfang 2017 sein.
„Erst wenn der Grundstein gelegt ist, kann man auch in die Höhe bauen“, freute sich Schulleiter Peter Geest in der vergangenen Woche. E Während der Bauphase geht der Unterricht ganz regulär in den noch bestehenden Räumen weiter. „Eigentlich merkt man von der Baustelle gar nicht so viel“, meint Nastia aus der Oberstufe. Etwas umständlich sei der Slalomlauf um die Baustelle herum, vom Lärm höre man dafür in den Klassenräumen aber wenig. Während andere Schüler, deren Schulen gerade in den Umbauten stecken, dann über viele Monate hinweg in Containern untergebracht sind, können die Kids vom Gymnasium Farmsen die Räume der gegenüberliegenden Grundschule nutzen, die ihre Klassen gerade reduziert hat.

„Erst wenn der Grundstein gelegt ist, kann man auch in die Höhe bauen“ Schulleiter Peter Geest

Die Mittelstufe ist hier weggefallen und somit sind Klassenräume frei geworden.
Am Gymnasium Farmsen wird in Etappen gebaut. Wo ein Gebäude abgerissen wurde, kann schon mit dem Neubau begonnen werden, an anderer Stelle wird neben dem bestehenden Trakt ein neues erstellt und erst im Anschluss rollt der Bagger an. Nur so ist es möglich den Schulbetrieb wie gewohnt weiterlaufen zu lassen.
„Der alte Charme der Schule aus dem Jahr 1956 geht dadurch auch ein Stück weit verloren“, meinen einige der Schüler, die meisten freuen sich aber auf den großen Neubau, in dem sich alles unter einem Dach befinden wird. Die Bäume und Sträucher werden soweit es geht erhalten.
Für die Grundsteinlegung haben Schulleiter Peter Geest und seine Stellvertreterin Steffi Weisener einiges für die traditionelle Zeitkapsel, die dann eingemauert wird, zusammengesucht. Ein Schreibheft mit Schulstempel, Geldstücke, eine Tageszeitung und ein paar Bleistifte und ein Lineal. „Auch ein Stück alte Schulmauer kommt mit in das Fundament“, sagt Peter Geest, der auch den Bauarbeitern gutes Gelingen wünschte.
Warum es überhaupt so eine gefüllte Schatulle in der Erde geben müsse? Auch darauf hatte der Schulleiter eine Antwort: „Wenn in vielen Jahren hier mal ein neues Haus entstehen sollte und das jetzige abgerissen wird, dann müssen doch alle wissen, dass hier mal eine ganz tolle Schule stand.
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