„Der Kommune dienen“

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Hamburgs Finanzsenator Peter Tschentscher (l.) und

Lions Club Wandsbek feiert sein 50-jähriges Bestehen

Von Rainer Glitz
Wandsbek
„Sie fördern ein gutes Staatswesen, stellen das Gemeinwohl über den eigenen Nutzen“, betonte Hamburgs Finanzsenator Peter Tschentscher in seiner Festrede vor den Mitgliedern des Lions Clubs Wandsbek. Mit diesem solidarischen Gedanken sei der Club ein bisschen altmodisch, ähnlich dem hanseatischen Mäzenatentum. Tschentscher hob das jahrelange Engagement der Lions Wandsbek für ein Kinderkrankenhaus in St. Petersburg hervor, aber auch die Unterstützung des Abenteuerspielplatzes Weissenhof in Farmsen. Ein internationales Lions-Treffen in Hamburg mit 23.000 Teilnehmern sei gut für das Ansehen der Stadt gewesen. „Ich danke Ihnen im Namen des Senates und wünsche alles Gute für weitere 50 Jahre“, endete der SPD-Politiker. „Ein Leben ohne Nächstenliebe ist sinnlos“, erklärte Eckart Tesdorpf das frei übersetzte Motto der Lions. Wandsbek wurde als sechster Club in Hamburg im April 1966 gegründet. Die aus den USA stammende Organisation hatte damals in der ganzen Stadt gerade einmal 150 Mitglieder. „Heute sind es rund 1.200 in 41 Clubs“, so das Gründungsmitglied Tesdorpf. Und weiter: „Wir wollen uns weiter um die Kommune kümmern, wo es die Stadt nicht kann oder will“. Das Geld dafür stammt aus sogenannten „activities“ der Mitglieder, von der Tombola bis zum Punschverkauf. Der Lions Club Wandsbek war übrigens der erste in Deutschland, der die Tradition des Herrenclubs aufgab und ab 1998 auch Frauen aufnahm.
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