Der NABU räumt auf

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Die Stadtteilgruppe des NABU Wandsbek mit ihren Müll-Funden Foto: kg

Gummifrosch und Nummernschilder bei Aktion am Nordmarkteich entdeckt

Wandsbek Mit Handschuhen, Sammelzangen und Müllsäcken ausgerüstet starteten in ganz Hamburg ehrenamtliche Helfer, um die Bezirke zu entmüllen. Auch die Stadtteilgruppe Wandsbek vom Hamburger Naturschutzbund NABU war dabei und suchte nach Abfällen, die rund um den Nordmarkteich illegal entsorgt worden.
Dabei sammelten sich auch Fundstücke an. Neben Autoreifen, Schuhen, einem zerrissenen Zelt und einem verrosteten Grill, kamen auch ein riesiger Gummifrosch und ein paar Nummernschilder zum Vorschein. „Man kann sich oft gar nicht erklären, wie der Müll hier ins Gelände kommt“, so Alexander Heidorn, der die Aktion geleitet hat. Die Stadtreinigung ist anschließend dafür zuständig, die Müllsäcke abzuholen.
Aus Rücksicht auf die vielen Vögel, die schon jetzt zu brüten beginnen, war der Tag der Müllsammler bereits eine Woche vor Monatsende festgelegt worden. Wer sich freiwillig als Sammler für diese Aktion angemeldet hatte, auch ohne dem NABU anzughören, erhielt nebenbei eine Menge Informationen zu den Aktionen, die der Verein am Verlauf der Wandse als ständiger Pate des Baches ausrichtet.
„Wichtig ist, dass sich die Wandse ihren eigenen Verlauf selber suchen kann“, betont Heidorn. Warum ausgerechnet Menschen, die doch hier im Gelände Erholung suchen sollten, dazu beitragen, dass so viel Weggeworfenes herumliegt, ist für den Naturschützer unerklärlich. Ein Bonbonpapier, das mal aus der Hosentasche falle, das sei noch in Ordnung. Kühlschränke, Tresore und ganze Altkleidersäcke hätten aber in den Grünanlagen der Stadt nichts zu suchen.
Mitmachen kann bei der Stadtteilgruppe des NABU jeder, ohne sich dabei gleich verpflichten zu müssen. Es gibt ein ausführliches Programm. Wer Zeit hat, kann zu einer der Fledermausführungen kommen, einen der vielen Vorträge besuchen, oder eben auch selber als Naturschützer aktiv werden. (kg)
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