Der Sozialkompetenz-Pass

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Bei einer Präsentation wurde der Sozialkompetenzpass in der Gyula Trebitsch Schule vorgestellt. Neben dem Schirmherrn Bürgermeister a.D. Ortwin Runde nahmen zwei Bewohnerinnen aus der Parkresidenz Rahlstedt teil. Foto: ZZ

Ein neues Angebot an der Gyula Trebitsch Schule Tonndorf

Von Jürgen Hartmann
Tonndorf. Zum Schuljahr 2012/13 hat die Gyula Trebitsch Schule Tonndorf einen Sozialkompetenzpass für die Schülerinnen und Schüler des Stadtteilschulzweigs ab der achten Klasse eingeführt. Der Erwerb dieses Sozialkompetenzpasses (SKP) ist freiwillig und stellt einen mehrjährigen Prozess dar. Ziel dabei ist die Entwicklung und Förderung des sozialen Engagements der Schülerinnen und Schüler und die Anerkennung dieses Engagements durch die Schule. Der SKP wird mit dem Abschlusszeugnis ausgehändigt und dient so als zusätzliche Referenz bei Bewerbungen um Ausbildungsplätze.
Im Rahmen einer Präsentation wurde jetzt das Projekt öffentlich vorgestellt und mit Niklas Scholz der erste Schüler mit dem SKP ausgezeichnet. Die Überreichung übernahm zusammen mit Schulleiter Martin Brause der Schirmherr für das Projekt, Bürgermeister a.D. Ortwin Runde, der lange Jahre auch Hamburger Sozial- und Finanzsenator war. In ihren Reden betonten sowohl Ortwin Runde als auch Martin Brause, dass die Schulen nicht nur reines
Wissen vermitteln dürften, sondern auch darauf Wert gelegt werden müsse, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, soziale Verantwortung zu tragen und sich für andere Menschen zu engagieren. „Der SKP ist da der richtige Weg und ich hoffe, dass noch sehr viele Schülerinnen und Schüler sich daran beteiligen. Nicht nur hier an der Gyula Trebitsch Schule, sondern auch an anderen Schulen“ – so Ortwin Runde.
Organisation des Sozialpasses: Für jede Stunde erbrachten Einsatzes erhalten die Schüler einen Guthaben-Punkt. Für den Erwerb des Sozialkompetenzpasses benötigt man insgesamt 160 Punkte. Zum Zeugnis wird ein jeweiliger Punkte-Zwischenstand ausgedruckt. Die Schüler helfen und engagieren sich in ihrem Stadtteil, indem sie zum Beispiel Senioren- und Pflegeeinrichtungen regelmäßig besuchen. Die Schule möchten einen Beitrag dazu leisten, die Schüler zum Engagement für die Gesellschaft zu motivieren und ihnen die Möglichkeit geben, neben den schulischen Kompetenzen, auch soziale Kompetenzen zu erwerben. Bei der Präsentation des SKP berichtete die Klasse 9 c, die als erstes an dem Projekt teilnimmt, über ihre Erfahrungen in der Parkresidenz Rahlstedt. Mit dabei waren mit Charlotte Herrmann und Ingeborg Deike zwei Bewohnerinnen, die ebenfalls von dem sozialen Engagement der Schülerinnen und Schüler begeistert waren und davon schwärmten. Nicht nur für den ersten SKP –Träger Niklas Scholz, sondern auch für seine 15 Mitschüler steht fest, dass sie bis zum Ende ihrer Schulzeit weiterhin mitmachen werden. (zz)
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