Der Stadtteil in Bildern

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Die Jugendsozialarbeiterin Johanna Bischof (rechts) überreichte den 1. Preis an die Gewinner der Foto-Aktion Jakob Schlicht (links) und Jan Lietzke. Foto: Netzow

Gewinner der Aktion „Wandsbek Photo“ gekürt

Von Kirsten Netzow
Wandsbek. Unter dem Namen „Wandsbek Photo 1“ hatte die Christuskirche am Wandsbeker Markt bis zum 31. Oktober Jugendliche bis 25 Jahren eingeladen, ihren Stadtteil Wandsbek zu fotografieren. Die Bilder wurden auf der Facebookseite der Evangelischen Jugend Wandsbek (EJW) hochgeladen.
Eine Woche hatten Facebook-Nutzer danach Zeit, per Mausklick den Button „Gefällt mir“ anzuklicken und so den Sieger zu küren. Die Gewinner des Wettbewerbs heißen Jakob Schlicht (15) und Jan Lietzke (14). Für ihre Aufnahmen stiegen sie auf den Kirchturm und fotografierten über mehrere Stunden den Abendhimmel und den Wandsbeker Markt mit einer Spiegelreflexkamera. Mit 23 „Gefällt mir“-Klicks erlangten die beiden Schüler den Sieg. Im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Jugendandacht überreichte die neue Jugendsozialarbeiterin und Initiatorin des Wettbewerbs Johanna Bischof den Gewinnern ihren Preis, bestehend aus Süßigkeiten, Kino- und Einkaufsgutscheinen. Schlichts und Lietzkes Siegerbild ziert fortan als neues Hintergrundfoto die Facebookseite der EJW. Den zweiten Platz gewann mit 16 Klicks der 14-jährige Christoph Kleine. Seine Aufnahme zeigt den Blick auf die Kreuzung vor der Christuskirche, im Hintergrund ist die abendlich beleuchtete Wandsbeker Marktstraße zu sehen. Der dritte Gewinner konnte leider nicht ermittelt werden, da es sich um eine Einsendung einer unbekannten Person handelte.
Das Ziel des Foto-Wettbewerbs ist, junge Menschen zu einer ganz anderen Wahrnehmung ihres Stadtteils anzuregen. Anfang des kommenden Jahres soll die Aktion erneut stattfinden. Außer den drei Siegerbeiträgen gab es keine weiteren Einsendungen. „Vielleicht sollte man ein Thema wählen, dass mehr Spielraum lässt“, äußerte Pastor Richard Hölck sich angesichts der geringen Beteiligung. Zudem könnten im Vorwege beispielsweise Flyer in Schulen verteilt werden, um noch mehr Jugendliche über die Aktion zu informieren, so Hölck.
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