Die Bramfelder Kantorei

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Pastorin Gunda Männel-Kaul ist ebenfalls Pastorin der Osterkirche und wohnt direkt neben der neuen Kita und dem Neubau des Gemeindesaals. An Ruhe ist wenig zu denken Foto: Sobersko

Die Osterkirche stellt sich vor (Teil 2)

Bramfeld. Kinder, vor allem kleine Kinder, haben in der Osterkirche und in den Herzen der Pastorinnen Dorothea Neddermeyer und Gunda Männel-Kaul einen besonderen Platz. Was nicht heißen soll, dass da kein Platz mehr wäre für engagierte Seniorenarbeit oder die Kirchenmusik. „Die Seniorenarbeit in der Osterkirche hat ein ganz besonderes Profil“, so Pastorin Neddermeyer. So werden regelmäßig Ausflüge unternommen, wie in den Jenisch-Park, zum Gut Karlshöhe oder auch Lichterfahrten auf der Alster. Ganz besonders dankbar ist die Theologin für die vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die die gesamte Planung und Durchführung solcher Ausflüge kaum möglich wäre. Ganz besonders stolz ist die Osterkirche jedoch auf die Bramfelder Kantorei, in der sie sie gemeinsam mit der Simeonkirche Kirchenmusik auf höchstem Niveau anbieten können. „Die Konzerte mit Werner Lamm in der Osterkirche sind ein echter Geheimtipp“, berichtet Dorothea Neddermeyer stolz. Der passionierte Kirchenmusiker habe Kontakte zu den besten Musikern des Genres und sorge so immer wieder dafür, dass Mitglieder der Bramfelder Gemeinde und auch Gäste in den Genuss von Künstlern kommen, die man sonst nur bei größeren Veranstaltungen und für wesentlich mehr Eintritt zu sehen und zu hören bekäme. Diese drei Säulen – Stadtteilkirche, Kita-Arbeit und Kirchenmusik – machen Bramfeld zu einer offenen Kirche, die am Leben teilnimmt. Offen im wörtlichen Sinne kann sie leider nicht ständig sein, so muss nach leidvollen Erfahrungen der Vergangenheit die Kirchentür meist abgeschlossen werden, zu oft kam es Diebstählen. „Wir bedauern das sehr“, so Pastorin Neddermeyer, „aber wenn jemand außerhalb der Gottesdienstzeiten das Bedürfnis hat, in der Kirche zu sein, möge er uns auf dem Gelände gern ansprechen, sofern möglich, gewähren wir dann Einlass“. Einlass wird auch in dem neuen Gemeindesaal gewährt werden, aber bis dahin wird es noch etwas dauern.
Am Freitag, 13. April, wurde dafür in einem feierlichen Akt der Grundstein gelegt. Nach einer Bauzeit von etwa eineinhalb Jahren kann dann die Osterkirche auf ein weiteres Glanzstück – den neuen Gemeindesaal –blicken. (ts)
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