Die Grünen - Verbote statt Visionen?

Anzeige
Aus dem Bundestagswahlprogramm der Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Tierschutzpartei
Umweltschonender Verkehr ohne Abgase müsste eigentlich ein Kernthema der sogenannten Umweltpartei “Die Grünen” sein. Eigentlich. Ausgerechnet die Grünen blockieren sowohl in Berlin als auch in Hamburg, die Austragung der umweltfreundlichen Rennserie Formel E.

Selbst die Christdemokraten in Hamburg haben erkannt welche Chancen in der Formel E stecken.

Dennis Thering, verkehrspolitischer Sprecher der Hamburger CDU sieht das Formel-E-Rennen als idealen Treiber, um Elektromobilität „auf einen Schlag einem breiten Publikum bekannt und den Bürgern die Vorteile gegenüber Verbrennungsmotoren erlebbar zu machen“.

Thering sagte der Tageszeitung "Die Welt" weiter „Null Luftschadstoffe und Lärmemissionen auf dem Niveau eines Telefonläutens sind ebenfalls schlagende Argumente und machen diese Rennserie besonders attraktiv“.

Die Formel E wird seit 2014 auf weltweiten Stadtkursen ausgetragen – Zehn Teams kämpfen in zehn verschiedenen Städten (beispielsweise in Mexiko City, Rio de Janeiro oder Rom) um die Punkte. Das Ziel der Initiatoren sei es zu zeigen, dass Motorsport auch umweltfreundlich geht.

Jan Zobel, Spitzenkandidat der Hamburger Tierschutzpartei bei der kommenden Bundestagswahl, sieht hier eindeutig die Vorteile sowohl für den Standort Hamburg als auch für die Förderung alternativer Energien. “Jeder der sich mit dem Thema Elektromobilität beschäftigt wird wissen, dass Elektroautos bislang bei der Bevölkerung keine wirkliche Akzeptanz finden. Die Kaufprämie der Bundesregierung für Elektroautos sollte den Durchbruch für die E-Mobilität bringen; die Nachfrage blieb aber ernüchternd. Die Austragung einer Formel E Grand-Prix in Hamburg wäre ein positives Signal für die Stadt und würde der Bevölkerung die Fortschritte und Vorteile dieser modernen Technologie verdeutlichen.” so Zobel.

“Städte wie New-York, Paris, Brüssel, Montreal, Buenos Aires oder Hongkong reißen sich um die Austragung der Formel E. In Hamburg wird diese Chance aus ideologischer Verblendung abgelehnt. Kein Wunder, dass den Grünen mittlerweile das Image einer verstaubten Verbotspartei anhängt.

Solange Elektromobilität als etwas schrulliges und merkwürdiges wahrgenommen wird, kann diese Technologie auch nicht die nötige Akzeptanz in der Bevölkerung finden.” so Zobel weiter.

Die Tierschutzpartei Hamburg begrüßt die Idee einer Austragung der Formel E in der Hamburger Hafencity. “Eine maritime Kulisse in einem neuen trendigen Stadtteil für eine bahnbrechende neue Technologie - Das sind die umweltpolitischen Zukunftsvisionen, von denen sich die Grünen offenbar verabschiedet haben” heißt es in einem Statement des Hamburger Landesverband der Tierschutzpartei.

- - - - - - - - -
Pressemitteilung / Landesverband Hamburg / Tierschutzpartei
Talstraße 16 - Haus 3,
20359 Hamburg - St.Pauli

Tel: (040) 278 071 30
Anzeige
Anzeige
2 Kommentare
517
Rainer Stelling aus St. Georg | 07.02.2017 | 07:30  
1.364
Elke Noack aus Rahlstedt | 09.02.2017 | 20:08  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige