Die Hamburger Litzowstraße feierte

Anzeige
Bewohner und Nachbarn feierten gemeinsam Fotos: kg

Hilfe aus der Nachbarschaft für Flüchtlinge

Hamburg. Die Wohnunterkunft für Zuwanderer in der Litzowstraße von fördern und wohnen und der Freundeskreis der Einrichtung haben jetzt ein großes Nachbarschaftsfest für die Bewohner organisiert. Eingeladen waren alle Familien, die derzeit in den Containern leben und die Nachbarn, die sich gern über die Unterkunft informieren oder die Anwohner unterstützen wollen. „Die Hilfe aus der Bevölkerung ist groß und die Dankbarkeit der Zuwanderer unbeschreiblich“, so Elke Gäth vom Koordinationskreis Litzowstraße, der sich gleich nach dem Aufstellen der Wohncontainer gegründet hatte und sich im Kulturschloss trifft. Nachbarn leisten aktive Hilfe, malen und basteln mit den Kindern in der Litzowstraße, bieten Deutschkurse an und organisieren sogar Wochenendausflüge. Doch nicht alle Menschen im Stadtteil sind mit der Situation hier zufrieden. Einige der Bewohner des gegenüber liegenden Hauses Nummer 61 fühlen sich durch extremen Lärm zunehmend gestört. „Wenn es wenigstens ab 10 Uhr leiser wäre“, hofft eine Hochhausbewohnerin, die nicht genannt werden möchte. Ihre Kritik gelte dabei allerdings weniger den Bewohnern der Übergangsquartiere, als dem Bezirk, der gebaut habe, wo eigentlich gar kein Platz für so viele Menschen sei. Marieke Mittelbach von der Grundschule Bandwieckerstraße dagegen ist hochmotiviert und gleich mit einer ganzen Vorschulklasse zum Fest gekommen, mit einem großen Blumenstrauß für Einrichtungsleiterin Marina Sokolowski. „Wir haben schon einige Kinder aus der Einrichtung bei uns an der Schule“, sagt sie. Manche nur für ein paar Wochen, dann mussten sie in ihre Herkunftsländer zurück. Für die Kinder keine leichte Situation, meint die Vorschullehrerin. (kg)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige