Die „Merkel von Farmsen“?

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Die Kreisverbandsvorsitzende der Senioren Union Eva-Maria Heppner

Eva-Maria Heppner, Vorsitzende der Senioren Union Wandsbek

Von Christa Möller
Farmsen. Wenn im Pflegeheim Farmsen an der August-Krogmann-Straße Tombola-Lose verkauft werden, ist sie mittenmang: Eva-Maria Heppner liegen die hier wohnenden Senioren besonders am Herzen. Die Farmsenerin ist seit Jahren für die Wohltätigkeits-Tombola zugunsten des Freundeskreises aktiv. „Die nächste Tombola ist für den 17. März geplant“, verrät sie. „Der Erlös soll der Anschaffung einer Drehorgel zugute kommen.“
Doch auch andernorts ist Eva-Maria Heppner in der Seniorenarbeit tätig. Die 70-jährige ehemalige Juwelier-Verkäuferin, die sich seit Jahrzehnten politisch engagiert und im CDU-Ortsvorstand inzwischen als „Merkel von Farmsen“ bekannt ist, hat vor 13 Jahren den Vorsitz des CDU-Kreisverbandes der Senioren-Union Wandsbek übernommen. Das ist der größte CDU-Seniorenverband, der die Bereiche Alstertal, Bramfeld/Steilshoop, Farmsen/Berne, Rahlstedt, Volksdorf/Walddörfer, Wandsbek, Jenfeld und Oberalster umfasst. Bis zu 70 interessierte Senioren zwischen Ende 50 und Ende 80 kommen einmal monatlich zusammen, um politische Vorträge zu hören und anschließend zu diskutieren. Sie weiß: „Es ist wichtig, dass die Leute Fragen stellen können, die auch beantwortet werden, denn das ist ein ganz gemischtes, anspruchsvolles Publikum.“

Informieren und diskutieren

Zwölf aktive Helfer unterstützen sie im Wechsel bei den Vorbereitungen. Doch die Hauptaufgabe, die Organisation der Referenten, übernimmt Eva-Maria Heppner allein. „Das muss ich ein halbes Jahr vorher planen“, erklärt sie. In den vergangenen Jahren waren Professor Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der Senioren Union, Hamburgs ehemaliger Bürgermeister Ole von Beust und die „grüne“ Senatorin Christa Goetsch zu Gast, aber auch Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke, Bischöfin Kirsten Fehrs, Roy Naor, Vorstand der jüdischen Gemeinde Hamburg, und viele andere Vertreter aus Wirtschaft und Kultur. Einer liegt ihr besonders am Herzen: Der ehemalige bayrische Ministerpräsident und amtierende Vizepräses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, Dr. Günter Beckstein. Er hatte für Eva-Maria Heppner etwas ganz Besonderes im Gepäck: Die Konrad Adenauer Medaille.
Die Treffen finden statt in der Pallotti-Halle der Heilig-Geist-Kirche in Farmsen. „Jeder kann kommen, wir freuen uns, wenn einer Interesse hat“, sagt die rührige Seniorin, die im Sozialausschuss des Kreises Wandsbek und als Schöffin ehrenamtlich tätig war. Ergänzend finden im Juli/August Beteiligungen an Sommerfesten, Markt der Möglichkeiten und Straßen-Infoständen in der City statt und ein bis zwei Mal jährlich stehen Ausfahrten auf dem Programm. Weitere Auskünfte zu den Treffen der Senioren Union erteilt sie unter t 643 11 61.
„Eva-Maria setzt sich für das Gemeinwohl ein und tut das alles mit Vergnügen“, sagt Ehemann Norbert Heppner, der seine Frau, die unter anderem als Preisträgerin für soziales ehrenamtliches Engagement 1992 mit der Farmsen-Berne-Medaille ausgezeichnet wurde, am Computer unterstützt. In seiner Freizeit ist das Ehepaar Heppner gern im großen Garten aktiv, wichtig sind ihm aber auch Treffen mit Freunden, die Musik und das Reisen.
Im Bezirks-Seniorenbeirat Wandsbek ist Eva-Maria Heppner bei der Beratung über Gesetzesvorlagen unter anderem zur „Stärkung der Mitwirkung von Senioren“ beteiligt. Sie bietet Senioren telefonisch Hilfe an und vermittelt Kontakte, und zwar jeden ersten Montag im Monat von 10 bis
12 Uhr unter t 428 81 – 26 67.

Der nächste Vortragsnachmittag ist am Mittwoch, 13. Februar, 15 Uhr, Pallotti-Halle der Hl. Geist-Kirche, Ecke Rahlstedter Weg 13/Berner Heerweg. Die ehemalige Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach berichtet über die „Arbeit der Zukunftskommission und näheres zum Thema Energiewende“.
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