Die Neue von der Sozialstation

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Neue Leiterin der Sozialstation Barsbüttel ist die 44-jährige Kirstin Gnaß. Foto:zz

Kirstin Gnaß übernimmt die Leitung

Barsbüttel. Am 1. Oktober hat die 44-jährige Kirstin Gnaß offiziell die Leitung der Sozialstation Barsbüttel übernommen. Sie ist Nachfolgerin von
Doris Kuhl, die die Sozialstation zehn Jahre geleitet hat und nun in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde.

Kirstin Gnaß arbeitet bereits seit 18 Jahren in der Barsbütteler Sozialstation. Ausgebildet wurde sie zur examinierten Altenpflegerin von der Stadt Hamburg. Zunächst war die Mutter von drei Kindern hier in Barsbüttel als Gemeindeschwester tätig. Dann besuchte sie zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen, Seminare und Weiterbildungsmaßnahmen, bei denen sie als Wundexpertin und als staatlich anerkannte verantwortliche Pflegefachkraft ausgebildet wurde.

20 Mitarbeiter

Träger der Sozialstation ist die evangelische Kirchengemeinde
„Die Arbeit hier macht mir auch nach 18 Jahren immer noch viel Spaß. Gerade der Kontakt zu den pflegenden Personen und ihren Angehörigen und das sehr gut Betriebsklima gefällt mir sehr gut. Da der Träger unserer Sozialstation die evangelische Kirchengemeinde ist, wirkt sich dies bei uns allen doch sehr in unserem täglichen Handeln und Wirke aus“, sagt Kirstin Gnaß. Die Sozialstation, der etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angehören, betreut monatlich ungefähr 70 Personen in allen vier Barsbütteler Ortsteilen. „Was unser Team auszeichnet ist das persönliche Engagement jedes Einzelnen. Wir wohnen überwiegend hier in einer der vier Ortsteile von Barsbüttel und sind schnell erreichbar, wenn es erforderlich ist“, sagt Kirstin Gnaß weiter. Was für alle unbefriedigend ist, ist die Tatsache, dass von den Kranken- und Pflegekassen längst nicht alles bezahlt wird, was eigentlich bezahlt werden müsste. „Die Pflegekassen fordern zum Beispiel eine umfassende Dokumentation, die sie andererseits aber nicht bezahlen. Auch die vielen einfach notwenigen Gespräche mit den uns anvertrauten Menschen, die wir bis zum Tod betreuen, wenn sie es wünschen, werden nicht bezahlt. Hier ist der Gesetzgeber gefordert, damit diese Missstände aufhören“, so Gnaß. Die Sozialstation bietet auch alle Leistungen auf Wunsch auf privater Abrechnungsgrundlage an.

Das Büro ist montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr besetzt. Telefon: 670 46 495.
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