Die Palmen sind tot - die Diskussion geht weiter

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Mahnung eines Bürgers auf den Palmstummeln. Foto: Bätz

Bezirksamt will den Bürgern die Neubepflanzung vorstellen

Rahlstedt. Die Palmen in der Fußgängerzone sind tot. Fachleute haben das festgestellt (wir berichteten). Jetzt muss Ersatz her. Bernd Baumgarten, der Leiter des Fachamtes Management des Öffentlichen Raumes im Wandsbeker Rathaus, und Mitarbeiter Jörg Bastaert haben sich bereits Gedanken gemacht, die Bürgerwünsche berücksichtigt und im jüngsten Regionalausschuss das Für und Wider verschiedener Baumarten gegeneinander gestellt.
Säuleneichen?
Gledizien?
Die Wünsche zusammengefasst: kleine Kronen, ausreichend Sicht auf die Geschäfte, Schatten in heißen Sommern, ansehnlich, keine großen Früchte, auch noch spät Laub tragend, für die heimische Tier- und Vogelwelt ein Ort. Die Experten gingen in ihren weiteren Ausführungen nach dem Ausschlussprinzip vor.„Kastanie und Linde sind zu hoch, Pappeln so wie so. Kirschbäume? Indiskutabel, weil die Früchte in die Kaffeetasse fallen könnten. Übrig blieben nach Meinung der Experten, bei der auch die Kapazitäten des Grünflächenamtes neben den Standortbedingungen eine Rolle spielte, schließlich schmal wachsende Säuleneichen und als Kontrast Gledizien, wie sie bereits in der Rahlstedter Fußgängerzone stehen. Die Nennung dieser Baumart brachte einige Politiker und anwesende Bürger zum Aufstöhnen. Nein geliebt werden diese Bäume anscheinend nicht in Rahlstedt. Die Grünen bemängelten, dass er heimischen Insekten keine Nahrung biete und Vögel in ihm nicht nisten. Entschieden wurde bei dieser Sitzung des Regionalausschusses nichts, alle Politiker waren sich einig, dass sie bei dieser Entscheidung die Bürger mitnehmen wollen.
Noch vor den Herbstferien will das Bezirksamt Wandsbek in der Schule Neurahlstedt den Bürgern und der Politik die Neubepflanzung vorstellen. Gepflanzt werden soll noch in diesem Jahr.
Aktuell laufen noch Gespräche über Schadenersatz für die erfrorenen Palmen mit dem zuständigen Unternehmen. (hbz)
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