Die Projektmanagerin

Anzeige
Zwischen der Jenfelder Allee, der Kühnstraße/Schöneberger Straße, der Charlottenburger Straße und der Kreuzburger Straße entsteht zurzeit das neue Quartier Jenfelder Au. Foto: zz
 
Seit August 2010 ist die Architektin und Bauassessorin Ramona Goebel als Projektmanagerin im Bezirksamt Wandsbek für die Jenfelder Au mit verantwortlich. Foto: zz

Ramona Goebel ist Ansprechpartnerin für die „Jenfelder Au“

Von Jürgen Hartmann
Jenfeld. Die Umgestaltung des Geländes der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne in ein modernes Wohngebiet war von Beginn an eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Denn dies ist nicht nur eines der größten Bauprojekte in Hamburg, sondern auch das Größte in Wandsbek.

Auf 35 Hektar entstehen 770 Wohneinheiten
Wo früher Kasernen, schwere Panzer und Geschütze standen, sollen nun in den nächsten Jahren auf einer Fläche von 35 Hektar 770 Wohneinheiten, davon 630 Neubauten, eigebettet in ein wunderschönes Areal, entstehen. Um das zugrunde liegende städtebauliche Konzept mit den angestrebten Qualitäten umzusetzen, dafür ist im Bezirksamt Wandsbek Ramona Goebel mit verantwortlich. Das neue Quartier „Jenfelder Au“ an der Schnittstelle von Jenfeld und Tonndorf wird Familien wie auch für unterschiedliche Generationen, Nationalitäten und Einkommensschichten attraktiv und erschwinglich sein. Ende 2013 sollen die Vorbereitungen so weit abgeschlossen sein, dass mit den ersten Hochbauten rund um den Kühnbachteich einschließlich eines Baus mit circa 15 Wohnungen für eine die erste Baugemeinschaft begonnen werden kann. Erhalten bleiben der Standort der Bundespolizei, der Tansaniapark mit seiner Grünfläche und das Sportgelände des Hamburger Fußballverbandes (HFV) an der Jenfelder Allee. Auch die Studenten, die hier auf dem Areal in vier der ehemaligen Kasernengebäude wohnen, brauchen nicht umziehen. Ende 2015 wird mit dem Abschluss der Erschließungsarbeiten gerechnet.

Ein Pilotprojekt
Dabei gibt es ein ehrgeiziges Ziel: In der Jenfelder Au sollen die Abwasserströme getrennt abgeführt werden und das Toilettenwasser soll zur Energiegewinnung eingesetzt werden, um so eine CO2 neutrale Wärmeversorgung zu erreichen.Die Gesamtkonzeption für die Jenfelder Au hat schon viel Anerkennung gefunden. Die Jenfelder Au ist ein Pilotprojekt im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklung und wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Das Projekt ist außerdem Referenzprojekt der Internationalen Bauausstellung (IBA - Hamburg). Als 1998 die Bundeswehr aus der Lettow-Vorbeck-Kaserne auszog, war zunächst nicht ganz klar, was hier genau entstehen sollte. Der Startschuss für die „Jenfelder Au“ fiel dann 2006 nach einem internationalen Wettbewerb, der vom Rotterdamer Büro „West 8“ gewonnen wurde. Im April 2011 ist der Bebauungsplan „Jenfeld 23“ in Kraft getreten. Um das ihm zugrunde liegenden städtebauliche Konzept mit den angestrebten Qualitäten umzusetzen, dafür ist im Bezirksamt Wandsbek Ramona Goebel mit verantwortlich.
Die 39-jährige Architektin und Bauassesorin stammt aus Nordrhein-Westfalen, hat an der Technischen Universität in Dresden studiert und konnte unter anderem in den Niederladen Erfahrung in ihrem Beruf sammeln. Dinge also, die sie heute sehr gut in Jenfeld anwenden kann. Sie ist verheiratet, Mutter einer kleinen Tochter und zog 2003 in die Hansestadt. Bevor sie im August 2010 mit einiger Verwaltungserfahrung im Bezirksamt Wandsbek als Projektmanagerin für die „Jenfelder Au“ mit die Verantwortung übernahm war sie schon in der freien Wirtschaft als Projektmanagerin tätig. „Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß und ich bin ‚mit Herz und Seele‘ dabei, weil ich hier viele Kontakte mit den Bürgern aber auch mit künftigen Bauherren, Behörden und Firmen habe“ sagt sie. Und wer mit ihr spricht, der glaubt ihr diese Aussage sofort.
Ramona Goebel ist in ihrer Funktion:
- Ansprechpartnerin für die Bürger, aber auch für die Bauherren und Investoren,
- Eingebunden bei der Umsetzung des Konzeptes
- Mit verantwortlich für die architektonische und stadtplanerische Gestaltung. (zz)

Bürger, die Fragen zur „Jenfelder Au“ hat, können mit Ramona Goebel einen Gesprächstermin vereinbaren, unter Telefon 428 81- 3032 oder per E-Mail: ramona.goebel@wandsbek.hamburg.de
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige