Diskussion über Fahrradstreifen

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Nach Umbau der Scharbeutzer Straße wird die Bushaltebucht verschwinden Foto: güb

Radwege statt Parkplätze. Der Plan stößt auf Widerstand

Rahlstedt Im Zuge der Sanierung der Scharbeutzer Straße und der Rahlstedter Straße sollen Fahrradstreifen auf beiden Straßen eingerichtet werden. In der Scharbeutzer Straße sollen dafür die Parkplätze am Straßenrand wegfallen sollen. Insgesamt sind es 18 Stellplätze. Daran stören sich Politiker und Anwohner gleichermaßen.
Besonders heftig wurde im jüngsten Regionalausschuss über die Einrichtung des Fahrradstreifens in Höhe der Bushaltestelle Scharbeutzer Straße diskutiert. Verbunden mit dem Umbau der Scharbeutzer Straße und der Einrichtung eines Fahrradstreifens auf der rechten Fahrbahnseite - aus Richtung Rahlstedter Weg gesehen – wird die Bushaltebucht verschwinden. Der Bus wird dann auf der rechten Fahrbahn halten. „Wenn dann Radfahrer bei Halt des Busses auf Radstreifen und Fahrbahn hinter dem Bus warten sollen, dann gibt es ein Chaos. Einige versuchen dann auf dem Fußweg vorbeizukommen, andere überholen den Bus und fahren danach weiter. Das wird gefährlich, denn dann müssen die Radfahrer auch noch an einer Verkehrsinsel auf der Scharbeutzer Straße vorbei“, befürchten Bürger und Abgeordnete. Der Vorschlag der Politik, einen Teil der Busbucht für den Bus bestehen zu lassen, damit dieser nicht die komplette rechte Fahrbahnseite blockiert, nahmen die Verkehrsexperten vom Landesbetrieb mit. Sie versprachen diesen zu prüfen, so wie sie auch andere Anregungen in ihre Planungen mit aufnehmen wollen. (güb)
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