Drama Baby!

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Jasmin und Sarah. Foto: ls
Pickel, Mitesser und strohige Haare? Darauf kann jedes Mädchen gut verzichten. In unser Äußeres stecken wir ungefähr soviel Zeit, wie in Hausaufgaben. Gut. Also manche mehr, andere weniger. Ob Shoppen gehen, Schminken oder Sport- gut auszusehen liegt zu einem großen Teil an einem selbst.
Ideale gibt es viele. In Fernsehsendungen, Magazinen oder Filmen- präsentiert, wie es aussehen kann, wird uns zur Genüge.
Die Möglichkeit, sich unbewusst zu präsentieren, hatten Gäste des Quarees in Wandsbek im Februar 2012. Denn in dieser Zeit liefen einige Modelscouts durch das Einkaufszentrum, die nach möglichen „Quaree- Gesichtern“ Ausschau hielten.
Haben sie einen potenziellen Teilnehmer für den Wettbewerb, der in diesem Jahr in die zweite Runde geht, erblickt, wurde dieser angesprochen und bekam die Möglichkeit, auf einem Laufsteg zu zeigen, was er drauf hat.
Jasmin Gahtz, 16, und Sarah Niebuhr, 17, sind zwei der Teilnehmerinnen des Wettbewerbs und haben die Jury komplett überzeugt. Gleich, nachdem sie das erste Mal auf dem Laufsteg gelaufen sind, wurden sie in den Recall eingeladen.
„Nachdem wir das erste Mal auf dem Laufsteg gelaufen sind, haben wir direkt den Recall- Zettel bekommen und wurden zu Workshops mit Modelscouts eingeladen“, sagt Jasmin.
Dort haben die beiden Schülerinnen mit 145 anderen Mädchen ihrer Gruppe alles gelernt, was zum Model Sein dazugehört. „Neben unserer Gruppe gibt es noch drei andere“, sagt Sarah.
Diese verschiedenen Gruppen hatten über mehrere Wochen hinweg jeden Samstag Workshops, bei denen auf Challenges und eine Modenschau hingearbeitet wurde, die am 27. und 28. April im Quaree stattfand. Marken, die im Quaree vertreten sind, konnten hier an den Teilnehmern ihre Mode zeigen.
Nach dieser ersten Modenschau sind einige Mädchen aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Leider auch Sarah. „Es ist echt schade, dass ich nicht weiter gekommen bin“, sagt sie. „Ich hatte immer Spaß mit den anderen Mädchen und habe viele neue Freundinnen gefunden. Mit dem Modeln werde ich trotzdem weitermachen“, sagt die selbstbewusste Siebzehnjährige.
Für Jasmin ist der Wettbewerb noch nicht zu Ende. Sie wird mit den rund 120 anderen Mädchen weiterhin die Samstag- Workshops besuchen und auch zu Castings gehen. Ende des Jahres wird sich zeigen, welches der Mädchen die Jury gänzlich überzeugen konnte.
Aus jeder der insgesamt vier Gruppen wird es nur einen Gewinner geben. Diesem winkt je ein Modelvertrag und ein Geldpreis.
„Um in den Alltag eines Models hereinzuschnuppern bietet der Wettbewerb eine einmalige Chance“, sagt Jasmin. Das, was im Fernsehsendungen wie Germanys next Topmodel liefe, entspreche nicht der Realität.
Mich haben die beiden allemale überzeugt. Hoffen wir, dass Jasmin genug Drama zeigt, um sich durchzusetzen.
Ihre Lisa Schleif
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