Eiben gegen Krebs

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Ein junger Eibenzweig Foto: thinkstock

Sammelaktion im Botanischen Sondergarten

Wandsbek Seit einigen Jahren ist bekannt, dass die in Europa beheimatete Gemeine Eibe (Taxus baccata) Paclitaxel in den Nadeln enthält, ein Stoff, der zum Krebsmittel Taxotere® umgewandelt werden kann. Bei einer ganzen Reihe von Krebsarten wird das Medikament erfolgreich eingesetzt, z. B. bei Brust- und Eierstockkrebs, bei einer bestimmten Form des Lungenkrebses und einigen Hautkrebsarten. Allein für einen einzigen Behandlungszyklus müssen mehrere Tonnen Eibenschnittgut gesammelt werden. Eine Sammelstelle für Eiben-Schnittgrün wird im Botanischen Sondergarten Wandsbek, Walddörferstraße 273, vom 2. bis 9. September eingerichtet. Angenommen werden ausschließlich die einjährigen Triebspitzen der Eibe (Heckenschnitt). Nur aus diesen können Medikamente für die Krebs-Therapie hergestellt werden. Das Schnittgrün der Eibenhecke darf erst unmittelbar vor der Abgabe im Sondergarten geschnitten worden sein, da das Schnittgut so frisch wie möglich sein muss.

Abgabetermine


An diesen Terminen werden Abschnitte im Botanischen Sondergarten angenommen:
Mi. 2.9. und Do. 3.9. jeweils 7-15 Uhr
Fr. 4.9. 7-14 Uhr
Sa. 5.9 und So. 6.9. 15-18 Uhr
Mo. 7.9. Di, 8.9. und Mi. 9.9. 7-15 Uhr
Eibenhecken sollten möglichst in den Monaten August und September geschnitten werden. Bei einem früheren Schnitt besteht die Gefahr der Verbrennung der verbleibenden Nadeln durch direkte Sonneneinstrahlung. Ein späterer Schnitt kann im Winter zu Kälteschäden an den Nadeln führen. (wb)

Nähere Infos unter Telefon 693 97 34 und im Internet:
www.hamburg.de/wandsbek/eibenschnitt
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