„Eilbeker Stadtteilgespräche“ diskutieren Baupläne

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Ingo Freund (vorne) stellte das Bauvorhaben Eilbek 15 vor. Wie groß die Wohnungen dort werden sollen, wird noch diskutiert Foto: Grell

Zwischen Hasselbrookstraße, Peterkampsweg und Papenstraße sollen 62 Wohnungen und eine Kita entstehen

Eilbek Über 30 Teilnehmer waren zum Auftakt der „Stadtteiteilgespräche“ nach den großen Ferien erschienen. Ein Beleg dafür, wie wichtig diese Institution der gemeinsamen Gesprächsrunde im Viertel ist. Erster Programmpunkt war die Vorstellung der aktuellen Umbausituation an der Grundschule Richardstraße, die nach anfänglichen Unstimmigkeiten bei den Anwohnern jetzt ganz gut angenommen werde. Statt des rückwärtigen Pausenhofes werde dieser in Zukunft zur Straße hin verlegt, was zwar einerseits eine größere Nähe zwischen angrenzenden Bebauungen und dem Schulgebäude bedeute, aber auch den Lärm der spielenden Kinder in Richtung Straße verlagere. Zur Organisation des Stadtteilfestes im kommenden Jahr konnte Hauke Wagner berichten, dass der Standort im Jakobipark beibehalten werde und auch der gelungene Ablauf aus dem vergangenen Jahr keinen Anlass zu großen Neuplanungen gebe. Die Naturbühne sei perfekt für eine solche Veranstaltung, bei der sich ein ganzer Stadtteil vorstellen und kennenlernen kann. Ein Dank ging an dieser Stelle noch einmal an das Bezirksamt, das die Veranstaltung großzügig unterstütze. Ingo Freund (SPD) stellte im Anschluss das Bauvorhaben Eilbek 15 mit einem Neubauvorhaben auf einer Dreiecksfläche zwischen Hasselbrookstraße, Peterkampsweg und Papenstraße vor, wo viergeschossig plus Staffelgeschoss gebaut werden soll und damit 62 neue Wohnungen entstehen. Auf dem Gelände ist zudem eine Kita vorgesehen, die im Bauplan integriert ist. Die Stellplätze sollen unter dem Haus liegen und die Zufahrt über den Peterkampsweg erfolgen, weil in der Papenstraße zu viele Bäume gefällt werden müssten. „Es gibt hier“, so Freund, „alte erhaltenswerte Kastanien, die wir nicht verlieren wollen“. Zur Diskussion stehe beim Bauvorhaben Eilbek 15 noch, ob die Wohnungen größer gestaltet werden sollten und damit familiengerechter ausfallen würden. Weiterhin setzt die Stadt auf Verdichtung zur Gewinnung von Wohnraum. Gerade in Eilbek seien auch einige alte Bunker umfunktioniert und in Wohnraum umgewandelt worden. Anwesend bei den Stadtteilgesprächen waren auch Vertreter des Eilbeker Sportvereins, die ihre Probleme in Sachen Mitgliederwerbung und ihren Wunsch nach einem Kunstrasenplatz vortrugen. Die nächsten Gespräche sind am 17. November, 19 Uhr, in der Arche noVa im Hirschgraben 25. (kg)
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