Ein Beitrag zur Integration

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Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff mit Sylvaina Gerlich und den afrikanischen Ashantikönigen beim „Africa Day“ auf dem Wandsbeker Marktplatz. Foto: hzb

Der „Africa Day“ in Wandsbek

Wandsbek. Der „Africa Day“, eine Feier zum Gründungstag der Afrikanischen Union, auf dem Wandsbeker Marktplatz war gut besucht.
Die jährliche Gedenkfeier würdigt die Unterzeichnung der Gründungsurkunde der heutigen Afrikanischen Union durch Staats- und Regierungschefs von 30 unabhängigen Staaten am 25. Mai 1963. Veranstaltet wurde der diesjährige „Africa Day“von dem in Wandsbek ansässigen Verein „IMIC e. V. – Interkulturelles Migranten Integrations Center“ und seiner Vorsitzenden Sylvaina Gerlich, die auch dem Hamburger Integrationsbeirat angehört. Das bunte Fest auf dem Wandsbeker Marktplazt bot ein reichhaltiges Programm für in Hamburg lebende Afrikaner sowie alle Hamburger. Sylvaina Gerlich wies in ihrer Eröffnungsrede auf die mehr oder minder geglückte Integration der Afrikaner hin, die oftmals als Flüchtlinge in der Hansestadt leben. Sie unterstrich, dass Afrikaner „zur bunten Vielfalt Hamburgs gehören“. Bezirksamtleiter Ritzenhoff griff das auf und sagte: „Ich bin sicher dass der „Africa Day nicht nur eine gelungene Veranstaltung für alle Bürger mit afrikanischen Wurzeln wird, sondern, dass auch viele Wandsbeker und Hamburger hierher kommen. Sie haben die Chance, einen Einblick in in eine andere Kultur zu bekommen, dabei lernen sie eine große Vielfalt afrikanischer Musik, Tänze oder kulinarische Genüsse kennen. Einen besseren Beitrag zur Integration kann ich mir kaum vorstellen“. Ritzenhoff erinnerte aber auch an die dunklen Seiten in der Beziehung Wandsbeks zum schwarzen Kontinent, zum Beispiel an den Sklavenhandel des Wandsbeker Kaufmanns Heinrich Karl von SchimmelmannSchimmel (1724 -1782), oder an die Auseinandersetzungen um den Gedenkort Tansaniapark in Jenfeld.
Er warnte an diesem Tag, die Nazidemo am 2. Juni vor Augen , auch vor Intoleranz und Rassismus und bat besonders die Wandsbeker ein Zeichen dagegen zu setzen. Die Stimmung beeinträchtigte das nicht. Friedlich feierten viele Wandsbeker jeglicher Hautfarbe und genossen afrikanisches Flair und Musik. (hbz)
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