Ein Buch mit Rahlstedter Geschichten

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Wera Tränckler (l.), Werner Jansen und Claudia Lauschke mit dem druckfrischen neuen Jahrbuch Foto: wb

19. Jahrbuch bei Kulturwochen-Eröffnung präsentiert. Spenden für Skulptur

Rahlstedt Der Alltag nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war schwer. Viele Dinge waren Mangelware und das Leben unter der englischen Besatzungsmacht musste erst wieder völlig neu geordnet werden. In Rahlstedt ergriffen Anfang 1946 ein paar Männer die Initiative und gründeten den „Schafferkreis – Gemeinschaft für innere Erneuerung e.V. Hamburg-Rahlstedt“. Ein Jahr später riefen sie die „Hamburg-Rahlstedter-Baugenossenschaft e.G.m.b.H., (HARABAU) ins Leben, um die Wohnungsnot zu lindern. Die Geschichte und das soziale und kulturelle Wirken des Vereins beschreibt Claudia Lauschke ausführlich im Rahlstedter Jahrbuch. Es ist das 19. Heft, das der Arbeitskreis Geschichte des Rahlstedter Kulturvereins vorlegt.

Alt- und Neu-Rahlstedt, Meiendorf

Auf 82 Seiten erwartet den Leser wieder eine gelungene Mischung aus Geschichte, Geschichten und Kultur in Alt- und Neu-Rahlstedt sowie Meiendorf. Sieben Autoren haben Beiträge beigesteuert. Sie handeln von dem Familienunternehmen Böttger, der keramischen Arbeiten von Heino E.C. Marquart, dem Rahlstedter Dichter Detlev von Liliencron, dem „alten Meiendorf“, der Flora und Fauna auf dem Rahlstedter Friedhof sowie von einem Bummel über den Wochenmarkt in Plattdeutscher Sprache. „Mit unserem Rahlstedter Jahrbuch versuchen wir, allen Interessen gerecht zu werden“, sagte Werner Jansen, der sich mit Wera Tränckler und Claudia Lauschke die redaktionelle Arbeit für das Jahrbuch teilt.

Spender für Skulptur gesucht

Das neue Heft ist kostenlos und fand schon bei der Eröffnung der Rahlstedter Kulturwochen am vergangenen Freitag große Zustimmung. Rund 250 geladene Gäste empfing der Rahlstedter Kulturverein in der Park Residenz Rahlstedt. Nach einer humorvollen Begrüßung durch den Hausherrn und Vereinsvize Markus Berns ergriff die Vereinsvorsitzende das Wort. „Wir machen und zeigen Stadtteilkultur. Das verbindet und schafft Identität“, sagte Carmen Hansch. Eine Vielzahl von Akteuren habe auch in diesem Jahr ein spannendes Kulturprogramm zusammengestellt, das bis Oktober Musik, Kunst, Kinderaktionen und vieles mehr biete. Wie in ihrem Beitrag für das Jahrbuch, ging sie auch in ihrer Rede auf die Skultpurenausstellung im vergangenen Jahr ein. Außerordentlich erfolgreich sei die gewesen, sagte sie und: man werde sie wiederholen. Jedes Mal soll eine Skulptur in Rahlstedt bleiben. Den Anfang macht „Der Flüsterer“ von Hanno Edelmann, für den sich eine Mehrheit der Bürger entschieden hat. Noch hat der Verein den Betrag für den Nachguss nicht zusammen. Spenden sind also weiterhin willkommen. Spendenkonto: Volksbank Hamburg Ost-West, BIC: GENODEF 1 HH 2, IBAN: DE43 2019 0003 0052 69 69 01, Kennwort „Spende Flüsterer“. (wb)

Das 19. Rahlstedter Jahrbuch gibt es u.a. bei: Buchhandlung Heymann, Rahlstedt-Center; Bücherhalle, Amtsstraße 2; Zeitschriften Schabani, Meiendorfer Straße 98; im BiM, Saseler Str. 21.
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