Ein Drachen und seine Traumsteine

Anzeige
Schon Sekunden nach der Freigabe des Kunstwerkes haben die Kinder es in Besitz genommen Foto: Grell

Schule feiert Jubiläum mit einem Kunstwerk

Von Karen Grell
Rahlstedt
Die Schule Kamminer Straße ist in diesen Tagen 50 Jahre alt geworden und hat das Jubiläum mit einem riesigen Fest gefeiert. Ehemalige und Freunde der Grundschule waren dabei und haben sich gemeinsam an die vergangenen Jahrzehnte erinnert. Ein ganz besonderes Geschenk hat sich die Schule zum großen Ehrentag mit einem eigenen Kunstwerk gemacht. Aus kleinen Mosaiksteinen haben Schüler zusammen mit der Künstlerin Viktoria Scholz aus Leipzig Traumsteine gebaut, die sich heute in Form eines Drachen mitten über den Schulhof schlängeln. Zur Einweihung des großen Kunstwerkes waren auch die Sponsoren gekommen, darunter Hans Schuy, der Erste Vorsitzende des Bürgervereins aus Oldenfelde und Sven Peters von der Hamburger Sparkasse.
Die Ideen kamen von den Kindern. „Jeder konnte ein paar Entwürfe vorbereiten, aus denen dann abgestimmt wurde“, so Schulleiter Eckhart Ortmann. Klar war sofort, dass es ein lebendiges Wesen werden sollte, und am Ende fiel die Entscheidung auf den Drachen. „Einen Namen haben die Kinder noch nicht gefunden“, sagt Ortmann lachend, der selbst immer wieder von der Kreativität seiner Schüler begeistert ist. „Vielleicht nennen wir ihn ganz einfach Drachi“, meinen ein paar Schüler aus der vierten Klasse. „Oder Lola“ rufen mehrere Mädchen dazwischen. Wenn erst genug Vorschläge gesammelt worden sind, wird wieder ganz demokratisch abgestimmt.
Glücksfee bei der Einweihung war außer anderen Schülern, die eine der begehrten Scheren zum Durchschneiden des Absperrbandes ergattert hatten, auch Tabea. Mit Hilfe ihres Mitschülers Kai schnitt sie das rot-weiße Absperrband durch und gab den Drachen zum Spielen frei. Wenige Sekunden später war das schöne Tier von den Schülern in Besitz genommen. „Ihr könnt euch auf ihn setzten, herumturnen oder um ihn herumlaufen“, erklärte Schulleiter Ortmann, „nur müsst ihr immer dabei bedenken, dass seine empfindliche Haut mit den wunderschönen Mosaiksteinen geschützt werden muss“. Ortmann kennt die Schüler seiner Grundschule aber gut genug, um zu wissen, dass sie es ernst meinen mit ihrem Drachen, den sie eigenhändig gebaut haben und auf den sie deshalb auch besonders achten werden.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige