Ein Mann kämpft für seine Mitbürger

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Vom Sportverein erhielt Leonhard Baumert ein T-Shirt zum Dank Foto: Grell

100. Eilbeker Stadtteilgespräch: Auszeichnung für „Leo“ Baumert

Von Karen Grell
Eilbek
Leonhard Baumert aus Eilbek, Lehrer und SPD-Mitglied, hat vor fast 25 Jahren die Stadtteilgespräche im Quartier ins Leben gerufen. Das 100. Treffen wurde jetzt mit einem Empfang im Ruckteschellheim gefeiert. Das Besondere an den Eilbeker Stadtteilgesprächen sei die Kontinuität, betonten die Festredner, darunter auch Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff und der SPD-Bundestagsabgeornete Abgeordnete Johannes Kahrs. Die Idee, die hinter der Gründung eines Forums für Eilbek stand, war die Vernetzung von Institutionen, Vereinen und Eilbeker Bürgern, erklärte Baumert, der noch einmal deutlich machte, dass es vor allem Menschen geben muss, die als Motor die regelmäßigen Treffen antreiben. Schnell würden Zusammenkünfte ansonsten einschlafen. „Ohne die vielen Eilbeker, die immer wieder zu den Treffen gekommen sind, hätte es die Stadtteilgespräche nicht gegeben“, betont Baumert, der zu dem Anlass des Jubiläums den verlässlichen Mitarbeitern dankte, die bei der Organisation immer an seiner Seite standen, darunter Uwe Becker. An die vielen Jahre seit der Gründung der Stadtteilgespräche zurückerinnert, fallen Baumert unzählige Themen ein, die durch die Eilbeker Runde auf den Tisch kamen, öffentlich diskutiert wurden und oft auch durch zusätzliche Ideen aus der Bevölkerung beeinflusst werden konnten. Besonders wichtig war Baumert und den Eilbekern beispielsweise der Erhalt des Jugendclubs, der nach seiner Schließung vor zwei Jahren jetzt endlich einen neuen Standort gefunden hat und schon im Sommer wieder eröffnet werden kann. „Wichtig ist in einem Stadtteil, dass sich die offiziellen Institutionen im Quartier besser kennenlernen und gegenseitig unterstützen können“, so Baumert, der heute zwar schon pensioniert ist, aber noch mit vollem Elan bei der Organisation der Stadtteilgespräche mitwirkt. Auf die nächsten 25 Jahre wollte Baumert sich dann aber doch nicht festlegen, klar ist aber: „Ich mache auf jeden Fall noch ein bisschen weiter“.
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