Ein neues Spielparadies für Wandsbek

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So sieht der Vorentwurf für den Spielplatz aus Plan: Bezirksamt Wandsbek

Kinder und Eltern vom Entwurf für Platz an Marienthaler Straße begeistert

Von Karen Grell
Wandsbek
Der Spielplatz an der Marienthaler Straße soll komplett saniert werden. Jetzt wurden die ersten Pläne der Architekten Munder und Erzepky vorgestellt. Die Wandsbeker Familien waren begeistert beim Blick auf den Plan des neuen Spielbereichs. „Hier wurde wirklich viel von unseren Wünschen und Ideen umgesetzt“, so der Tenor aus dem Stadtteil. Nur die so sehr erhoffte Wasserstelle wurde nicht mit eingeplant. Marlies, Stella und Greta haben die gesamte Planungsphase miterlebt und freuen sich auf die Tischtennisplatte, die Nestschaukel und die Basketballfläche. Für die Wasserstelle können sie sich gut vorstellen, auf den Gummibelag des Spielfeldes zu verzichten. „Wasser ist immer toll, gerade jetzt bei der Hitze“, meint Greta, die mit ihren Geschwistern häufig zum einzigen großen Spielplatz im Viertel kommt. „180.000 Euro sind dann doch nicht wirklich genug, um allen Wünschen gerecht zu werden“, bedauert Architektin Katharina Erzepky, die dennoch versucht hat, so viele Ideen wie möglich im Plan unterzubringen. Die Sanierung des Platzes war dringend notwendig geworden, weil die meisten Spielgeräte schon marode waren und das großzügige Gelände mit den wenigen Spielgeräten auf dem brüchigen Asphalt eher einen trostlosen als einladenden Eindruck vermittelte.

An alle Altersstufenwurde gedacht


In Zukunft soll der Platz in zwei Altersbereiche unterteilt werden. Die Vier- bis Siebenjährigen behalten den großen Sandbereich, der neu eingefasst werden soll und mit einer Nestschaukel, einem Kombi-Spielgerät und einer Doppelschaukel ausgestattet wird. Die ganz Kleinen bis zum dritten Lebensjahr, dürfen sich schon jetzt auf einen eigenen Sandspielbereich mit Federwippe freuen. Für die Jugendlichen wird es einen Bolzplatz mit Grandfläche und einen Basketball- und Tischtennis-Bereich geben. Auch die Eltern wurden nicht vergessen, die am Rande der Fläche einen Picknicktisch und Sitzmöglichkeiten bekommen. Bis zum Baubeginn kam in den letzten Monaten immer wieder der SpieleTiger mit seinem gefüllten Wagen vorbei, um die Kinder vor Ort zu beschäftigen. Zusammen mit den Familien aus dem Quartier wurde die Planung für die Umgestaltung Schritt für Schritt in Gemeinschaft erarbeitet. Die Eltern und ihre Sprößlinge sind jetzt „super zufrieden“ mit dem Ergebnis und hatten viele konstruktive Vorschläge eingebracht, um die Planungen konstruktiv voranzutreiben. Die Beteiligung der Spielplatz-Nutzer haben alle als eine tolle Chance gesehen, um hier eigene Ideen einzubringen und den Spielplatz so mitzugestalten, wie es den Kindern am besten gefallen würde.
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