Eine Halle für alle

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Am Berner Heerweg wird die Fassade mit einem Namenszug versehen, die Katholische Schule Farmsen wird dadurch präsenter Planskizze: schmersahl/ biermann/prüßner

Neubau für Katholische Schule Farmsen. Auch SC Condor soll Zweifeldanlage nutzen dürfen

Farmsen Mit dem angekündigten Erweiterungsbau inklusive Mensa und Zwei-Feld-Sporthalle (das Wochenblatt berichtete) geht für die Katholische Schule Farmsen ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. „Eine Turnhalle gehört zur Grundausstattung einer Schule“, sagt Schulleiter Klaus Pax.
Schon seit einigen Monaten steht ein Bauschild auf der Fläche am Berner Heerweg, seit Jahren war das Thema Turnhalle in der Schule heiß diskutiert und ersehnt. 2015 soll es jetzt endlich losgehen mit dem Projekt, für das 4,9 Millionen Euro Baukosten veranschlagt wurden.

Platz für Betreuung am Nachmittag


Der Erweiterungsbau soll rund 3.800 Quadratmeter bieten, davon entfällt ein Drittel auf die neue Zweifeldsporthalle. Schulleiter Pax: „Sie ist elementar wichtig für unser nachmittägliches Betreuungsangebot.“ Das wird derzeit von rund 240 der insgesamt 427 Kinder genutzt. Die gute Nachricht für alle im Stadtteil: durch eine Zusammenarbeit mit dem benachbarten SC Condor können auch viele Farmsener die Halle nutzen. Klaus Pax erklärt: „Schon jetzt unterstützen uns Übungsleiter beispielsweise beim Tanzangebot, später möchten wir am Nachmittag auch Fußball oder Turnen ermöglichen. Dafür kann der SC Condor ab dem späten Nachmittag auch Hallenzeiten an der Katholischen Schule Farmsen bekommen.“ Eine Win-Win-Situation sozusagen, denn bisher müssen die Schüler der Katholischen Schule die Halle des Berufsförderungswerks benutzen. Im Neubau sind zudem Betreuungsräume und Platz für die Vorschulklassen geplant.

Großes Einzugsgebiet


Begeistert ist das Team an der Katholischen Schule Farmsen auch vom Plan einer 670 Quadratmeter großen Mensa. Bisher essen 80 Kinder nebenan im Seniorenheim Elisabeth-Haus. Die Nachbarschaft von Alt und Jung sowie die Kirchengemeinde Heilig-Geist macht den Schulstandort in Farmsen so besonders. Das Einzugsgebiet reicht über Farmsen hinaus bis nach Rahlstedt, Bramfeld, Poppenbüttel, Wellingsbüttel und Volksdorf. Die Schule ist so beliebt, dass regelmäßig die Anmeldungen die Zahl verfügbarer Plätze übersteigt. (sta)
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