Eine Schule wird 225

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Die Kids von der Schule am Eichtalpark haben immer viele kreative Ideen und freuen sich natürlich besonders auf das Sommerfest mit den Olympischen Spielen an ihrer Schule.Foto: Grell

Schule am Eichtalpark: Jetzt wird so richtig gefeiert

Von Karen Grell
Hinschenfelde. Eine Schule, die über 200 Jahre alt wird, davon gibt es in Hamburg bestimmt nicht viele. Die Schule am Eichtalpark wird aber sogar schon 225 Jahre alt und das soll jetzt zusammen mit allen Schülern, Eltern, Lehrern und Freunden ganz groß gefeiert werden. Überhaupt scheinen die Jahreszahlen dieser Schule stets hoch und beständig zu sein. Wo heute natürlich nicht mehr das uralte Schulgebäude steht, erinnert die Bauweise dennoch immerhin an die 60 Jahre mit langen Laubengängen und verschiedenen Einzelgebäuden im Backstein-Look.
Klassenstufenteams
Schulleiter Jan Rambke ist ebenfalls seit bereits 26 Jahren an der Schule und viele interessante Projekte locken hier immer wieder Kollegen aus anderen Stadtteilen zum Hospitieren ein. So gibt es am Eichtalpark einzigartig in Hamburg die Klassenstufenteams, die immer aus fünf Lehrern, einem Erzieher und einem Sozialpädagogen für drei Klassen bestehen. „Wir haben so die Möglichkeit, die Kinder aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erleben“, erklärt Jan Rambke die Vorgehensweise. Die Idee sei nicht für jede Schule das Richtige, weiß der Schulleiter, denn Voraussetzung sei die Bereitschaft, mit einem externen Träge zusammenzuarbeiten. An der Grundschule Eichtalpark funktioniert das bestens und der Unterricht zusammen mit den Erziehern und Sozialpädagogen ist eine absolute Bereicherung. Seit einem Jahr findet der Unterricht dort als verlässliche Grundschule statt, was zunächst einen Unterrichtsblock von 8 bis zehn Uhr bedeutet und einen zweiten nach der großen Pause, bevor dann die lange Mittagsphase von 12 bis 14.30 Uhr mit verschiedenen Angeboten startet. Wer möchte, kann sich dann bei den Hausaufgaben betreuen lassen, wer Erholung vom Unterricht braucht, der kann eines der vielen Angebote wählen, vom Sport bis zu künstlerischen Aktionen. Am Nachmittag gibt es im Anschluss einen weiteren Unterrichtsblock bis 16 Uhr.
Gerade für berufstätige Eltern sei die verlässliche Grundschule ein absoluter Glücksfall und „auch die Früh- und Spätbetreuung ab sieben und bis 18 Uhr wird von einigen Eltern genutzt“, so Jan Rambke. Natürlich hat sich in 225 Jahren hier viel verändert. Was mit einem Schäfer auf der Weide als Lehrer begann, ist heute eine innovative Schule mit kreativen Schülern und einem engagierten Lehrerteam. Das Sommerfest soll ganz im Sinne der Olympischen Spiele stehen. Kommen können alle, die Lust haben mitzufeiern, hier selber einmal zur Schule gegangen sind oder vielleicht bald dort eingeschult werden möchten. (kg)

Schule am Eichtalpark, Walddörferstraße 243, Sonntag 25. August 14 bis 18 Uhr
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